Hazel Brugger hat für die „heute-show“ einen Tag an der Seite von SPD-Chef Lars Klingbeil verbracht. Anschließend beschreibt die Kabarettistin den Berliner Politikbetrieb als von anhaltendem Schlafmangel geprägt.
In einem am Freitag (16. Oktober) in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) veröffentlichten Interview berichtete die 32-Jährige von einem Tag als Praktikantin beim SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil, den sie für die ZDF-Satiresendung „heute-show“ begleitete.
Hazel Brugger macht Praktikum bei Lars Klingbeil
Ihr ehrliches Fazit lautet: „Ich denke, dass viele politische Entscheidungen im Zustand einer unguten Müdigkeit getroffen werden.“ Auf Nachfrage der NOZ bezog sich Brugger auf die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel. Deren außergewöhnliche Ausdauer überrasche sie nicht, so Brugger. Den Schlafmangel verglich sie scherzhaft mit einem Trinkspiel, bei dem man unter dem Tisch verschwindet, und merkte an, dass sie von Merkels Durchhaltevermögen nicht überrascht wäre.
Den Parlamentsbetrieb empfand Brugger nach eigenen Worten als wenig erfreulich: „Es ist trist“, sagte sie über ihren Tag im Bundestag. Freude habe sie dabei nicht empfunden. Zudem kenne sie niemanden, der mit großer Begeisterung in einer Berliner Partei mitarbeiten möchte. (mbr/afp)

