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Nach HerzstillstandVater erwacht nach Geburt der Tochter plötzlich aus dem Koma

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Sam King spricht.

Der Brite Sam King überlebte einen fast zweistündigen Herzstillstand und erwachte nach der Geburt seiner Tochter aus dem Koma.

Nach einem plötzlichen Herzstillstand lag ein Brite im Koma. Als ihm seine neugeborene Tochter gebracht wurde, zeigte er erste Reaktionen.

Wenige Tage vor der Geburt seiner Tochter hat ein Familienvater in England einen schweren Herzstillstand überlebt. Nach dem ersten Kontakt mit seiner neugeborenen Tochter erwachte er aus dem Koma. Wie der South Central Ambulance Service und der britische Fernsehsender ITV in der Sendung „This Morning“ berichteten, kam es völlig unerwartet zu dem medizinischen Notfall.

Der Betroffene, Sam King, erlitt mitten in der Nacht ohne bekannte Vorerkrankungen einen Herzstillstand. Seine Ehefrau Emma King bemerkte den Notfall sofort, wählte den Notruf und begann umgehend mit der Wiederbelebung. Zuvor sei es ein völlig normaler Abend gewesen, erklärte sie im Gespräch mit „This Morning“.

Schnelle Reaktion der Ehefrau rettet Familienvater das Leben

Rettungskräfte und Notärzte setzten die Reanimation fast zwei Stunden lang fort. Dabei kamen elf Defibrillator-Schocks zum Einsatz. Nach Angaben des beteiligten Notarztes Dr. Edward Langford bedeutet ein Herzstillstand von fast zwei Stunden normalerweise, dass ein Überleben unwahrscheinlich ist oder der Patient schwerste bleibende Schäden davonträgt.

King überlebte den Herzstillstand, lag anschließend jedoch im Koma und reagierte nicht auf äußere Reize. Vier Tage nach dem Notfall brachte seine Ehefrau im selben Krankenhaus die gemeinsame Tochter Sophie zur Welt. Kurz nach der Entbindung brachte eine Hebamme das Neugeborene ans Krankenbett des Vaters.

Erste Reaktion am Krankenbett: Tränen beim Treffen mit Neugeborenem

Wie Emma King schilderte, habe man sehen können, wie ihrem Mann Tränen über die Wangen liefen. Für sie sei dies die „verrückteste Erfahrung“ ihres Lebens gewesen. Sam King selbst sagte, er könne sich an diesen Moment nur wie an einen verschwommenen Traum erinnern.

Nach zwölf Tagen auf der Intensivstation und einem insgesamt 33-tägigen Krankenhausaufenthalt konnte der Patient entlassen werden. Nach Angaben der Familie hat er sich inzwischen vollständig erholt und trägt vorsorglich einen implantierten Defibrillator.

Die medizinische Ursache für den plötzlichen Herzstillstand wird von den Ärzten weiterhin untersucht. King selbst äußerte sich dankbar über seine Genesung. Er habe keine Ahnung, wie er noch am Leben sein könne, sei dafür jedoch unendlich dankbar. (jag)