Abo

Prognosen für Köln und Deutschland
Erster heißer Tag des Jahres mit über 30 Grad erwartet

Lesezeit 2 Minuten
Drei Besucherinnen des Museums Ludwig haben es sich in Sonnenstühlen auf der Dachterrasse gemütlich gemacht und genießen die Temperaturen und die Sonnenstrahlen. Im Hintergrund ist der Kölner Dom.

Drei Besucherinnen des Museums Ludwig haben es sich in Sonnenstühlen auf der Dachterrasse gemütlich gemacht und genießen die Temperaturen und die Sonnenstrahlen. (Symbolbild)

Zum Wochenende könnte es in Köln und der Umgebung richtig sonnig werden. Vorher droht aber ein ganz anderes Wetterszenario.

Das Wetter in Deutschland bleibt in den kommenden Tagen sommerlich – in manchen Regionen werden auch Schauer oder Gewitter erwartet. „Diese Woche wird es den ersten heißen Tag mit Temperaturen über 30 Grad geben. Wo und wann genau ist aber noch nicht klar“, sagte Meteorologin Sonja Stöckle vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag.

In der Mitte des Landes könne es am Mittwoch und Donnerstag Gewitter – punktuell mit Starkregen – geben. Im Süden sei das Unwetterpotenzial vor allem am Donnerstag erhöht, dort sei heftiger Starkregen oder auch Hagel möglich.

Die 30-Grad-Marke werde vermutlich am Freitag oder Samstag geknackt, sagte Stöckle. Dann seien entlang des Rheins die höchsten Maximumtemperaturen zu erwarten. Etwa in Köln: Das Portal „Wetter.de“ kündigt für Freitag 30 Grad an, für Samstag und Sonntag sogar 31 Grad

Alles zum Thema Deutscher Wetterdienst

Allerdings: „Es lässt sich nicht ganz ausschließen, dass bereits am Mittwoch oder Donnerstag vor allem im Ballungsraum Berlin die Temperaturen kurzzeitig 30 Grad übersteigen.“

DWD: Mitte der Woche kann es zu Unwettern und Starkregen kommen

Die Prognosen im Detail: Am Mittwoch bleibt es im Norden und Süden heiter und meist trocken, dabei besteht laut DWD an den Alpen ein geringes Schauer- und Gewitterrisiko. Über der Mitte ist es dagegen wolkig oder teils auch stark bewölkt; im Tagesverlauf werden vermehrt Schauer oder Gewitter erwartet – örtlich mit Starkregen. Die Höchstwerte liegen bei 22 bis 28 Grad, an der Nordsee bleibt es bei 15 bis 21 Grad kühler. Dazu weht ein vorwiegend schwacher Wind aus nördlichen Richtungen.

Am Donnerstag wird es an der See und in weiten Teilen der Norddeutschen Tiefebene heiter bis wolkig und trocken. Ansonsten zeigt sich der Himmel wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten, vor allem nach Südwesten zu. Dort werden nur einzelne, sonst werden vermehrt Schauer und Gewitter erwartet. Örtlich kann es laut der Prognosen Unwetter durch Starkregen geben. Die Temperaturen erreichen erneut 22 bis 28 Grad, an der Nordsee bleibt es kühler.

Am Freitag soll es im östlichen Bergland und an den Alpen wechselnd bewölkt sein, im Tagesverlauf bilden sich Schauer und Gewitter mit Starkregen. Ansonsten bleibt es zwischen lockeren Wolken länger sonnig, mit einzelnen Schauern. Im Norden und Nordwesten wird es dem DWD zufolge trocken sein. Dabei soll es noch etwas wärmer werden: Die Höchstwerte erreichen 23 bis 30 Grad und an der See und im östlichen Bergland 16 bis 21 Grad. (red/dpa)