Der Journalist und Klimaschützer Franz Alt kritisiert den CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet scharf für dessen Klimapolitik. „Unser Planet, unser Haus brennt, und Armin Laschet bestellt die Feuerwehr für 2038. Wie intelligent ist das denn? Blöder und idiotischer geht es gar nicht“, sagt Alt im Podcast „Die Wochentester“ in Anspielung auf den erst für 2038 vorgesehenen Kohle-Ausstieg.
Der Journalist, der bereits 1992 in seinem ARD-Magazin „Report“ vor den Folgen der Erderwärmung warnte, war 26 Jahre CDU-Mitglied und trat Ende der 80er-Jahre wegen „mangelnder ökologischer Sensibilität“ der Partei aus. Er plädiert vehement für Verbote, um den Klimawandel zu bekämpfen. „Um unserer Kinder und Kindeskinder willen müssen wir auf Verbote setzen. Wir müssen Freiheit einschränken. Denn eine Freiheit ohne Verantwortung ist keine Freiheit.“
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Ihn regt besonders das Festhalten am Tempolimit auf: „Außer Afghanistan und Somalia und Deutschland hat kein anderes Land kein Tempolimit. Wir brauchen nur noch E-Autos ab 2030 und eine Solarpflicht für alle deutschen Dächer. Es ist ein Irrsinn, dass wir im Jahr 2021 Öl aus Arabien, Gas aus Sibirien und Kohle aus Südafrika importieren, obwohl die Sonne kostenlos und klimafreundlich auf jedes deutsche Dach scheint.“ Sein Fazit: „Nichts ist so teuer wie kein Klimaschutz!“ Er nehme in punkto Klimaschutz ein „grandioses Politik-Versagen“ wahr. „Angst vor dem Wähler ist die Hauptsünde der Politik!“
Zweiter Gast im Podcast ist der Virologe Klaus Stöhr, der bis 2006 in führenden Positionen bei der Weltgesundheitsorganisation WHO war, der die aktuelle Corona-Lage bewertet und kommentiert.
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