Die AfD bezieht knapp die Hälfte ihrer Gelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Das ließe sich ändern – ein Gedankenexperiment
Debatte um AfD-VerbotsverfahrenNeben dem schärfsten Schwert liegt ein feines Skalpell
Ein Kommentar von Lena Heising
7 min


Altenburg, Thüringen: AfD-Wahlplakate zur Landtagswahl. Die AfD bezieht knapp die Hälfte ihrer Parteigelder aus der staatlichen Parteienfinanzierung.
Copyright: IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Manchen Vorschlägen täte es vielleicht ganz gut, wenn sie nicht zuerst prominent von Markus Söder kämen. Als das Bundesverfassungsgericht vor zweieinhalb Jahren der früheren NPD (heute: „Die Heimat“) die staatliche Parteienfinanzierung entzog, sprach der CSU-Chef von einer „Blaupause für die AfD“. Söder sah darin eine Möglichkeit, auch der AfD den Geldhahn abzudrehen – unterhalb der „Schwelle des schwierigen und langwierigen Verbotsverfahrens“.
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