Köln – Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, hat einem vollständigen Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin eine klare Absage erteilt. „Die Bestrebungen einiger, die Regierungsarbeit in Berlin zu zentralisieren, sind heute noch absurder als vor 30 Jahren“, sagte Laschet dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
„Die Corona-Krise hat gezeigt, dass die Regierungsarbeit auch funktioniert, ohne dass Beamte dauernd hin und her fliegen. Dann finden die Teamsitzungen eben digital statt“, sagte der Ministerpräsident von NRW der Zeitung.
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„Außerdem wäre es doch lebensfremd, gerade jetzt bei einem völlig überhitzten Wohnungsmarkt in Berlin auch noch 20.000 Beamte aus Bonn umzusiedeln“, fügte Laschet hinzu.
Laschet lehnt Strafen für säumige Impflinge ab
In der Debatte um versäumte Impftermine lehnt Laschet Strafzahlungen ab. „Solidarität erzwingt man nicht durch Strafen“, sagte Laschet. Jeder, der einen Termin nicht wahrnehmen könne oder schon woanders eine Impfdosis erhalten habe, solle durch eine Nachricht an das Impfzentrum Platz für andere Impfwillige schaffen, forderte er aber.
Er sagte: „Das Impftempo bei uns ist weiter hoch, weltweit liegen wir sehr weit vorne. Damit das so bleibt, kann jeder seinen Beitrag leisten.“ (red)
Das komplette Interview mit Armin Laschet können Sie ab Montagmorgen um 6 Uhr auf ksta.de lesen.

