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ARD-„Deutschlandtrend“Abstand immer größer – AfD baut Vorsprung zur Union aus

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Alice Weidel (l.) und Tino Chrupalla, die Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, bei einer Pressekonferenz. (Archivbild)

Alice Weidel (l.) und Tino Chrupalla, die Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, bei einer Pressekonferenz. (Archivbild)

Die AfD legt in einer Umfrage weiter zu – die zweitplatzierte Union verliert. Grüne, SPD und Linke liegen derweil nah beieinander.

Die AfD baut laut aktuellem ARD-„Deutschlandtrend“ ihren Vorsprung zur Union weiter aus. In der Umfrage von Infratest dimap liegt die CDU/CSU bei 21 Prozent – das ist ein Prozentpunkt weniger als Anfang Juli. Die AfD gewinnt einen Prozentpunkt dazu, sie käme damit auf 28 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. SPD (12 Prozent), die Grünen (15 Prozent), die Linke (11 Prozent) und die FDP (4 Prozent) bleiben gegenüber dem Vormonat unverändert.

Was den Umgang mit der AfD anbelangt, sprechen sich der Umfrage zufolge 27 Prozent der Befragten dafür aus, eine Zusammenarbeit mit der Partei zu suchen – dies sind jedoch vor allem AfD-Anhänger. 32 Prozent plädieren dafür, über eine Zusammenarbeit von Fall zu Fall zu entscheiden. 37 Prozent würden eine Zusammenarbeit grundsätzlich ausschließen.

AfD baut Vorsprung auch im RTL/ntv-Trendbarometer aus

Für den „Deutschlandtrend“ befragte Infratest dimap 1.297 Wahlberechtigte ab 18 Jahren von Montag bis Mittwoch dieser Woche. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ. Das Institut gibt die Fehlertoleranz mit zwei bis drei Prozentpunkten an.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.

Auch im RTL/ntv-„Trendbarometer“ hatte die AfD in dieser Woche derweil ihren Vorsprung auf die Union ausgebaut. Dort rangierten AfD und Union ebenfalls bei jeweils 28 und 21 Prozentpunkten – die AfD steigerte ihren Vorsprung im „Trendbarometer“ auf sieben Prozentpunkte – den größten jemals von RTL/ntv gemessenen Abstand. (das/dpa)