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Eskalation am Persischen GolfIran sperrt Straße von Hormus nach neuen US-Angriffen

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Straße von Hormus

Die Straße von Hormus ist eine strategisch bedeutsame Meerenge am Persischen Golf. (Archivbild)

Nach neuen US-Angriffen hat der Iran die Straße von Hormus vollständig gesperrt. Jedes Schiff werde attackiert.

Die Streitkräfte des Iran haben laut eigenen Mitteilungen die Straße von Hormus infolge der kürzlichen US-Attacken auf Ziele im südlichen Teil des Landes vollständig abgeriegelt. Eine vom Staatsrundfunk ausgestrahlte Verlautbarung der Militärspitze besagte, dass jedes Wasserfahrzeug bei einem Durchfahrtsversuch attackiert werde.

Als offizielle Begründung für die Maßnahme nannte die militärische Führung der Islamischen Republik die „veränderte Sicherheitslage“ nach den amerikanischen Angriffen. Die Durchfahrt durch die für den globalen Handel bedeutsame Wasserstraße sei nun allen Wasserfahrzeugen, darunter Öltransportern und Frachtschiffen, verboten. Wenig später gab der staatliche Rundfunk bekannt, dass bereits zwei Schiffe unter Beschuss geraten seien.

Neue US-Angriffe auf Ziele im Iran

In der Nacht zuvor hatten die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle auf iranische Ziele gestartet, was auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump geschehen sei. Daraufhin gaben iranische Staatsmedien Detonationen in diversen Hafenstädten an der südlichen Küste bekannt.

Wichtige Route für den Welthandel

Der Iran hatte schon kurz nach Kriegsbeginn Ende Februar den Schiffsverkehr in der Hormus-Straße durch Einschüchterungen und Attacken auf Wasserfahrzeuge erheblich gestört. Obwohl die Regierung in Teheran stets hervorhob, dass die Wasserstraße nicht gesperrt sei, waren Reedereien in der Praxis gezwungen, sich mit iranischen Behörden abzustimmen. Daraufhin war ihnen lediglich die Nutzung eines Korridors unweit der iranischen Küste gestattet, wofür Teheran beträchtliche Abgaben verlangte.

Die Vereinigten Staaten hatten ihrerseits Mitte April eine maritime Blockade gegen den Iran verhängt, um das Land unter anderem von seinen wichtigen Einkünften aus dem Ölgeschäft zu trennen. Die Straße von Hormus ist als Ausfuhrweg für Düngemittel, Erdöl sowie Flüssigerdgas von immenser Bedeutung für die Weltwirtschaft. Für die Islamische Republik stellt der Export von Erdöl die zentrale wirtschaftliche Grundlage dar. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.