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Gefährliche Eskalation gestopptIran und Israel vereinbaren Feuerpause, drohen aber weiter

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Iran-Krieg - Westjordanland

Menschen neben dem Wrack einer iranischen Rakete, die im Westjordanland eingeschlagen ist.

Nach gegenseitigen Angriffen herrscht zwischen Israel und dem Iran eine brüchige Waffenruhe. Beide Seiten drohen mit Eskalation.

Nach einer erneuten gefährlichen Zuspitzung in der Auseinandersetzung zwischen dem Iran und Israel haben die verfeindeten Nationen ihre gegenseitigen Attacken vorläufig ausgesetzt. Beide Seiten warnten jedoch für den Fall weiterer Verstöße mit noch schärferen militärischen Aktionen. Die Konfrontation, die erste seit zwei Monaten, könnte die Anstrengungen von US-Präsident Donald Trump gefährden, den Iran-Krieg zu beenden.

In einer Videobotschaft hat der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu die Waffenruhe am Montagabend bestätigt. Er drohte, dass man „mit aller Härte reagieren“ werde, sollte der Iran erneut angreifen. Der Disput mit dem Iran sowie der Hisbollah-Miliz aus dem Libanon sei nicht abgeschlossen. Netanjahu warf beiden vor, innerhalb der letzten 24 Stunden versucht zu haben, Israel eine „neue Gleichung“ aufzuzwingen.

Trump warnt Israel vor Isolation

Laut dem israelischen Fernsehkanal N12 sprach US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat eine Warnung an Netanjahu aus. Sollten sich die Angriffe zu einem ausgedehnteren regionalen Konflikt ausweiten, könnte das Land am Ende isoliert dastehen.

Gemeinsam hatten die USA und Israel den Krieg gegen den Iran Ende Februar begonnen. Seit einer Waffenruhe zu Beginn des Monats April nehmen in Israel jedoch die Sorgen zu, Trump könnte dem Iran für eine Vereinbarung zur Beendigung des Konflikts zu weitreichende Zugeständnisse machen.

Beschränkungen nach Angriffen wieder aufgehoben

Nach dem Ende der Attacken wurden von Israel und dem Iran die Beschränkungen im eigenen Land wieder gelockert. In Israel sollten die Schulen wieder regulär öffnen, während Teheran die Restriktionen im Flugverkehr aufhob. Auch der Irak und Syrien machten ihren Luftraum wieder frei.

Unterdessen fing die israelische Luftwaffe laut eigenen Mitteilungen in der Nacht eine Drohne aus dem Jemen über dem südlichen Landesteil ab. Der Zwischenfall im Luftraum über der Stadt Eilat am Roten Meer sei nun beendet, informierte das Militär über den Dienst X. Angaben dazu, wer für den Angriff verantwortlich ist, machten die Streitkräfte nicht.

Iran-Krieg - Israel

Patienten in Israel werden nach einem iranischen Raketenangriff in eine geschützte unterirdische Einrichtung gebracht.

Die Huthi-Miliz im Jemen, die mit Teheran verbündet ist, hatte zuvor am Montag eine Attacke gegen Israel mit mehreren Raketen für sich reklamiert. Es war der erste direkte Angriff der Huthi auf Israel seit Beginn des Monats April, der offenbar durch die wechselseitigen Attacken von Israel und dem Iran ausgelöst wurde.

So eskalierte der Konflikt am Wochenende

Am Sonntag attackierte die israelische Armee als Reaktion auf Raketenbeschuss der Hisbollah auf Nordisrael Ziele in den Vororten von Beirut. Der mit der Hisbollah verbündete Iran feuerte daraufhin erstmalig seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel. Laut israelischen Armeekreisen wurden in mehreren Wellen über 20 ballistische Raketen abgefeuert.

Iran-Krieg - Teheran

Regierungsnahe Demonstranten im Iran.

Das israelische Militär reagierte darauf mit diversen Attacken auf den Iran. Die Armee sprach von einem „großangelegten Angriff“. Dutzende israelische Kampfflugzeuge hätten dabei „strategische Verteidigungssysteme“ der iranischen Führung ins Visier genommen. Überdies wurde im iranischen Südwesten eine Anlage der petrochemischen Industrie attackiert.

Iran droht mit härteren Maßnahmen

Am Nachmittag deklarierte die iranische Militärführung ihre Angriffe gegen Israel als beendet. Das militärische Hauptquartier Chatam al-Anbjia drohte jedoch, sollten die Kampfhandlungen andauern, insbesondere die Angriffe Israels im Südlibanon, würden „härtere und vernichtendere Maßnahmen als bisher“ folgen.

Iran-Krieg - Teheran

Ein iranischer Geistlicher während einer regierungsfreundlichen Versammlung in Teheran.

Im Libanon wurden die israelischen Attacken unterdessen fortgeführt. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete abermals mehrere Angriffe im südlichen Bereich des Landes. Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Fahrzeug seien laut der Meldung mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

Die Hisbollah wiederum beanspruchte für sich, abermals diverse Attacken auf israelische Stellungen im Südlibanon ausgeführt zu haben. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.