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Ex-Ministerin nennt drei Gründe„Putins Marionette“ – Hillary Clinton attackiert Trump

Bereits vor zehn Jahren hat Clinton auf Trumps Nähe zu Putin hingewiesen. Anlässlich des Jahrestags der Szene legt sie nach.

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Die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat sich mit deutlichen Worten zu US-Präsident Donald Trump geäußert. (Archivbild)

Die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat sich mit deutlichen Worten zu US-Präsident Donald Trump geäußert. (Archivbild)

Die frühere demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat US-Präsident Donald Trump scharf für dessen Russland-Politik kritisiert. Die frühere US-Außenministerin bezeichnete Trump dabei auf der Plattform X als „Putins Marionette“, die Moskaus Interessen diene.

Bereits zu Wochenbeginn hatte Clinton auf den zehnten Jahrestag einer Szene aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2026 hingewiesen. Damals hatte Clinton in einer Debatte mit Trump den späteren Wahlsieger beschuldigt, russischen Interessen zu dienen. Zehn Jahre später sieht die Demokratin sich offenbar bestätigt – und führte dafür drei aktuelle Gründe ins Feld.

Hillary Clinton sieht Trump auf Putin-Kurs: Diesel-Deal, Starlink-Drosselung und Ende für Sanktionen

„Trump hat einen Deal ausgehandelt, wonach die USA russischen Diesel kaufen“, schrieb Clinton auf der Plattform X und bezeichnete das Abkommen mit Moskau als „wirtschaftliche Rettungsleine für Putin“.

Auch das Chaos um die Drosselung von Starshield, der militärischen Version des Internetservices Starlink, erwähnte Clinton. Trump und Starlink-Besitzer Elon Musk hätten „einander die Schuld für eine Anweisung gegeben, die die Starlink-Satellitenverbindung über der Ukraine verlangsamte und damit die Verteidigung des Landes während eines verheerenden russischen Angriffs behinderte“, so die 78-Jährige.

Der dritte Vorwurf in Richtung des Republikaners: „Trump hat Sanktionen gegen Russland aufgehoben, auf die der Kongress unter der Führung seines verstorbenen Freundes Lindsey Graham gedrängt hatte“, schrieb Clinton.

Hillary Clinton legt gegen Donald Trump nach

Die Demokratin beließ es jedoch nicht bei ihrer Kritik in dem sozialen Netzwerk, sondern legte in einem Podcast mit der Journalistin Kara Swisher gegen Trump nach. Putin könne belastendes Material über Trump verfügen, erklärte Clinton dort und verwies auf Trumps Widerstand gegen die Veröffentlichung der Epstein-Akten. Belege für die Vermutung legte sie nicht vor.

Donald Trump (l.) und Hillary Clinton während einer Debatte im US-Wahlkampf im Jahr 2016. (Archivbild)

Donald Trump (l.) und Hillary Clinton während einer Debatte im US-Wahlkampf im Jahr 2016. (Archivbild)

Clinton warnte in dem Podcast zudem, dass Putins Ziele über die Ukraine hinausreichten. Auch Trump, so die Demokratin, strebe offenbar eine Aufteilung der Welt in Einflusssphären an: Die USA bekämen dabei den Westen der Erdhalbkugel, Putin Russland und Europa und Xi den Rest der Welt, führte Clinton aus.

Kritik an geplantem Dreiergipfel von Trump, Putin und Xi

Sie verwies dabei auf den vom Kremlchef kürzlich ins Spiel gebrachten möglichen Dreiergipfel mit Trump, Putin und Xi, bei dem die drei Staatschefs ohne eine Beteiligung der Ukraine über ein mögliches Kriegsende sprechen wollen.

Der mögliche Dreiergipfel hatte auch in der Ukraine für Ärger gesorgt. Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha warnte, ein Treffen ohne die Ukraine könne Moskau ermutigen, den Krieg in die Länge zu ziehen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte im Gespräch mit Bloomberg, Trumps Schritte wirkten wie der Versuch, die Ukraine zur Kapitulation zu drängen.

Hillary Clinton bekräftigt Aussage: „Putins willige Marionette“

Ihre Aussagen über Trump bekräftigte Clinton in dem Podcast unterdessen. Auf die Frage, ob sie an ihrer Bezeichnung Trumps als „willige Marionette Putins“ festhalte, erklärte die Demokratin. „Er ist Putins willige Marionette, die Putin hilft.“

Am Freitag (23. Oktober) verbreitete Clinton zudem selbst einen Ausschnitt aus dem Podcast in den sozialen Netzwerken. „Warum macht Trump jetzt so viele Zugeständnisse an Russland? Ich denke, es sind drei Dinge“, schrieb Clinton zu dem kurzen Clip, in dem sie die drei zuvor bereits von ihr genannten Anhaltspunkte erläutert.