Über ein Vierteljahr nach seinem Tod soll Irans Staatschef Chamenei beigesetzt werden. Es gibt große Sicherheitsbedenken.
Monate nach seinem TodIran nennt Termin für Beisetzung von Ajatollah Chamenei

Chamenei war am ersten Tag des Krieges bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. (Archivbild)
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Über ein Vierteljahr nach dem Tod des iranischen Staatschefs Ajatollah Ali Chamenei gibt es nun erste offizielle Angaben zu seiner Beisetzung. Wie iranische Medien melden, soll die Bestattung zu Beginn des islamischen Monats der Trauer, Muharram, erfolgen. Dies teilte der Vize-Bürgermeister von Teheran, Amin Tawakolisadeh, mit. Ein möglicher Zeitpunkt wäre demnach ab der Mitte des Monats Juni.
Die Trauerzeremonien sind für mehrere Orte angesetzt: die Metropole Teheran, die Pilgerstätte Ghom und Maschhad, den Geburtsort Chameneis. Die Behörden in der Hauptstadt stellen sich auf eine Menschenmenge von bis zu 20 Millionen Personen ein. Die Beisetzung des ehemaligen geistlichen Oberhaupts ist für das Imam-Resa-Mausoleum in Maschhad vorgesehen, eine zentrale religiöse Stätte des Landes.
Sicherheitsbedenken bezüglich der Trauerfeiern
Chamenei verlor am 28. Februar sein Leben, als ein israelischer Luftschlag seinen Amtssitz in Teheran traf. Über einen ausgedehnten Zeitraum bestand Unklarheit darüber, wann das geistliche Oberhaupt, das den Iran über Dekaden hinweg regierte, beerdigt werden würde.
Aus Sicherheitsgründen waren anfänglich auch keine großen Trauerzeremonien vorgesehen. Zu solchen Veranstaltungen werden hochrangige Vertreter aus Politik und Militär erwartet. (dpa/red)
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