„Setzen uns für jede Biene ein“Twitter-Spott für Göring-Eckardt nach Bienen-Aussage

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Katrin Göring-Eckardt

Köln – „Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen.“ Mit diesem Satz hat Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt am vergangenen Samstag auf dem Parteitag in Berlin für Aufsehen gesorgt. 

Denn in Zeiten von Twitter, Facebook und Co. lässt Spott auf eine solche Aussage nicht lange auf sich warten. Weil die Grünen den Slogan von Göring-Eckardt selbst auf ihren Social-Media-Accounts verbreiteten, wurden viele Nutzer überhaupt erst aufmerksam darauf.

Doppelmoral der Grünen?

Schnell stand der Vorwurf der Doppelmoral im Raum. „Dann müsst ihr aber mal aufhören mit riesigen Schneisen für die Windkraft Wälder und Wiesen zu zerstören, gegen Industriegebiete und Monokulturen stimmen", warf ihnen Twitter-Nutzer „jolicoeur" vor. Olaf Möller brachte zudem ein „Wahlrecht für Bienen, Vögel und Schmetterlinge" ins Spiel.

Alles zum Thema Anne Will

David Mulligan fragte: „Was raucht ihr da?", andere unterstellten die Suche nach „Stimmvieh". Insgesamt 644 Antworten finden sich bis Montagmorgen unter dem Tweet der Grünen – Zustimmung oder Lob gibt es kaum. Ein klassisches „Eigentor" - obwohl der Grundgedanke dahinter der richtige ist. 

Auch Anne Will stieg in ihrer Talkrunde am Sonntagabend auf die Aussage Göring-Eckardts ein und begrüßte die Grünen-Politikerin mit dem Titel „Ansprechpartner für Bienen und Schmetterlinge". Göring-Eckardt fand das „nicht lustig".

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