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Nach Explosion in Leverkusen„Die Bevölkerung braucht absoluten Schutz“

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Hartmann Sebastian dpa

Sebastian Hartmann von der SPD.

Leverkusen – Nach der Explosion in einer Sondermüllverbrennungsanlage in Leverkusen-Bürrig hat der Experte der SPD-Bundestagsfraktion für den Katastrophenschutz, Sebastian Hartmann, engmaschige Kontrollen von Chemieunternehmen in der Nähe von Wohngebieten gefordert.

In NRW sei eine große Zahl chemischer Unternehmen „mit teilweise hohem Gefährdungspotenzial“ beheimatet, sagte Hartmann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochausgabe). „Davon liegen einige in nächster Nähe zur Wohnbesiedlung. Die Bevölkerung braucht absoluten Schutz und darf nicht Gefährdungen ausgesetzt werden“, warnte der SPD-Bundestagsabgeordnete.

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„Um Unglücke zu vermeiden, braucht es eine enge Beobachtung, ständige Risikoabschätzung und genauer Kontrolle aller Anlagen nicht nur im Rheinland“, sagte der frühere Vorsitzende der NRW-SPD. Der schwere Unglücksfall zeige die Bedeutung der regelmäßigen Vorsorge und Übung auf. „Wir trauern um Opfer und Verletzte und hoffen, dass Einsatzkräfte nicht zu Schaden kommen und Verletzte schnell wieder genesen“, ergänzte der Politiker aus Bornheim.