Kölner Stadt-Anzeiger · Community

Kommentare · 0

Abo

Nach Sturz und OPReul führt Amtsgeschäfte aus dem Krankenhaus

1 min
Diese Aufnahme entstand vor dem Unfall: Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, verfolgt bei einer Vorführung eine Drohnenabwehr.

Diese Aufnahme entstand vor dem Unfall: Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, verfolgt bei einer Vorführung eine Drohnenabwehr.

Neue Hüfte, aber keine lange Auszeit: NRW-Innenminister Herbert Reul arbeitet wenige Tage nach seinem Sturz bereits wieder.

NRW-Innenminister Herbert Reul ist nach seiner Operation wieder auf dem Weg der Besserung. Der CDU-Politiker übe fleißig, mit der neuen Hüfte zu laufen, erfuhr der „Kölner Stadt-Anzeiger“ aus seinem Umfeld. Das klappe „bereits ganz gut“. Reul war am Freitag bei einem Termin im Wuppertaler Polizeipräsidium gestürzt, hatte sich schwer verletzt und war mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht worden.

Wenige Tage nach dem Unfall hat Reul nun die Amtsgeschäfte von seinem Krankenhauszimmer aus wieder aufgenommen. Bereits am Montag nahm er auf Anfrage unserer Zeitung zu den Ausschreitungen beim Bundesliga-Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln Stellung. Am Dienstag nahm der Innenminister an der Sitzung des NRW-Kabinetts teil. Wie zu erfahren war, wurde Reul der wöchentlich in der Düsseldorfer Staatskanzlei stattfindenden Ministerkonferenz per Video zugeschaltet.

An den beiden Plenartagen in dieser Woche wird der Innenminister durch NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) vertreten. Absprachen zwischen Reul und seinen Mitarbeitern würden telefonisch stattfinden, Meetings im Krankenhaus fänden nicht statt, hieß es. Wie lange Reul in der Klinik bleiben muss, ist noch unklar. Fest steht, dass der 74-Jährige nach der stationären Behandlung an einer mehrwöchigen Reha-Maßnahme teilnehmen muss.