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Tennisstar Barbara Rittner„Wir müssen gemeinsam als Gesellschaft durch die Krise“

2 min
Rittner dpa

Barbara Rittner

  1. Die Redaktion hat die ehemalige Nummer 24 der Tenniswelt gefragt, was ihr für 2021 Hoffnung macht. Das ist ihre Antwort.

Weihnachten ist das Fest der Hoffnung, ich bin allerdings nicht der Typ, der auf Knopfdruck besinnlich wird. Denn ich bin ein positiver Mensch, der immer viele Hoffnungen in sich trägt.

Hoffnung ist das, was den Menschen Halt gibt und Anlass, weiterzumachen, nicht nur in diesem schwierigen Corona Jahr, das hinter uns liegt, sondern generell im Leben. Zu hoffen bedeutet, an das Gute zu glauben. Wenn es den Menschen gut geht, hat Hoffnung natürlich nicht den Stellenwert wie in Zeiten, in denen es einer Gesellschaft weniger gut geht. Hoffnung ist wichtig, jedoch meine ich, dass man selbst, insofern es möglich ist, immer seinen Teil dazu beitragen sollte, dass Hoffnungen wahr werden können. Anstatt einfach nur passiv darauf zu warten, dass irgendetwas von allein besser wird.

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In meinem Sport, dem Tennis, ist die Situation momentan wegen Corona natürlich schwierig. Wir sind aber in der glücklichen Lage, dass wir unseren Job, zumindest im Profibereich, weiter ausüben dürfen.

Im Jugendbereich fehlen dagegen die Wettkämpfe. Das ist nicht gut für unseren Sport, ich finde aber, die Situation ist gerade so kritisch, dass man akzeptieren sollte, wie es ist. Da müssen wir gemeinsam als Gesellschaft durch. Viele Menschen sind von Existenznöten geplagt. Das Opfer, das wir bringen, ist im Vergleich klein.

Ich hoffe, dass die Welle im Frühjahr überstanden sein wird, vielleicht auch Dank der Impfung, und dass wir dann langsam wieder zum normalen Leben zurückkehren können. Begegnungen untereinander und miteinander, Emotionen erleben, ob im Sport oder in der Kultur, all das hat in dem zurückliegenden Jahr schon sehr gefehlt.