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Trump stellt Nato infrageUS-Präsident kritisiert Partner wegen fehlender Iran-Hilfe

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US-Präsident Trump

Trump stellt Unterstützung für Nato-Verbündete infrage.

Nach Äußerungen von US-Präsident Trump in Miami steht die gegenseitige Unterstützung innerhalb der NATO zur Debatte. Grund ist die Haltung der Verbündeten im Iran-Konflikt.

In Miami hat der amerikanische Präsident Donald Trump den Beistand der Vereinigten Staaten für andere Mitglieder der NATO angezweifelt. „Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?“, äußerte Trump laut einer Meldung der dpa. Er bemängelte deutlich die aus seiner Sicht fehlende Rückendeckung des Bündnisses für die USA im Konflikt mit dem Iran.

„Ich glaube, es war ein gewaltiger Fehler, dass die Nato einfach nicht da war“, fügte der US-Präsident hinzu.

Vorwurf der Untätigkeit und Kritik an finanzieller Belastung

Nach Darstellung Trumps wenden die Vereinigten Staaten jährlich Summen in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar für die Verteidigung der Bündnispartner auf. In diesem Zusammenhang stellte er die Frage: „Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?“

Der Konflikt mit dem Iran hatte schon im Vorfeld die transatlantischen Beziehungen belastet. Wie die dpa berichtet, beschuldigen Trump sowie weitere Repräsentanten der amerikanischen Regierung die NATO-Mitglieder der Passivität. Ferner wurde vonseiten der USA moniert, dass die Nutzung von Militärbasen der Alliierten nicht oder nur verspätet gestattet worden sei. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.