Die Präsidenten der USA und des Iran haben ein Abkommen zur Beendigung des Krieges digital unterzeichnet.
Zeremonie fällt ausTrump und Iran-Präsident unterzeichnen Abkommen digital

Grundsatzvereinbarung zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Iran ist in Kraft.
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Eine Grundsatzvereinbarung zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Iran ist nach übereinstimmenden Berichten in Kraft. Laut Teheraner Quellen wurde das Dokument von den Präsidenten beider Nationen, Donald Trump und Massud Peseschkian, digital signiert.
Ein US-Beamter bekräftigte dies gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Der Text sei fertiggestellt und der Pakt damit gültig, teilte Ismail Baghaei, der Sprecher des Außenministeriums im Iran, mit.
Weitere Bestätigungen kamen von verschiedenen Seiten. Der Journalist Barak Ravid von „Axios“ meldete auf dem Dienst X unter Verweis auf zwei US-Regierungsvertreter ebenfalls, dass die Vereinbarung nun Gültigkeit besitze. Wie die digitale Signatur technisch genau umgesetzt wurde, ist derweil nicht bekannt.
Geplante Zeremonie in der Schweiz findet nicht statt
Laut dem regierungstreuen Sender Press TV erklärte Sprecher Baghaei, die Entscheidung für eine Signatur durch die Staatsoberhäupter sei angesichts von Erfahrungen aus der Vergangenheit bewusst gefallen. Eine Zuwiderhandlung gegen den Pakt hätte demnach gravierendere Konsequenzen, wenn die Präsidenten selbst unterzeichnet hätten.
Ursprünglich sah der Plan eine formelle Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung in der Schweiz für den kommenden Freitag vor. Man hatte erwartet, dass für diesen Anlass JD Vance, der Vizepräsident der USA, anreisen würde. Schon auf dem G7-Gipfel in Évian, Frankreich, hatte Donald Trump eine frühere Signatur angeregt. Eine feierliche Zeremonie wird es nun nicht geben.
Die Vereinigten Staaten und der Iran hatten am vergangenen Sonntag nach mehrwöchigen Gesprächen eine Einigung über das Abkommen erzielt. Die Vereinbarung beabsichtigt eine umgehende und bleibende Beendigung der militärischen Operationen, was den Libanon miteinschließt. Nach Inkrafttreten des Paktes sind keine zusätzlichen militärischen Aktionen gegeneinander vorgesehen. (dpa/red)
