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Moskau gibt Kraftstoff-Probleme wegen ukrainischer Angriffe zu

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Eine Frau hält an einer Tankstelle an einer Zapfsäule eine Zapfpistole in der Hand und betankt ein Auto. In Russland gibt es mit Kraftstoffen Probleme. (Symbolbild)

Eine Frau hält an einer Tankstelle an einer Zapfsäule eine Zapfpistole in der Hand und betankt ein Auto. In Russland gibt es mit Kraftstoffen Probleme. (Symbolbild)

Seit Monaten zielt die Ukraine bei ihren Gegenangriffen auf die russische Ölindustrie. Russische Behörden schränkten teilweise die Ausgabe von Benzin ein. Nun reagiert das Energieministerium.

Das russische Energieministerium hat Probleme bei der Kraftstoffversorgung infolge ukrainischer Angriffe eingeräumt. In letzter Zeit hätten Unternehmen des Kraftstoff- und Energiesektors mit einer Zunahme von feindlichen Angriffen aus der Luft zu kämpfen, „was zu vorübergehenden Schwierigkeiten mit der Kraftstoffversorgung in einer Reihe von südlichen Regionen führt“, hieß es in einer Mitteilung der Behörde bei Telegram.

Ein nun im Energieministerium gebildeter Stab mit Unternehmen aus eben diesem Sektor soll eine stabile und effiziente Versorgung des Landes sicherstellen, teilte die Behörde weiter mit.

Ausgabe von Benzin eingeschränkt – keine Ausfuhr von Kerosin

Vizeregierungschef Alexander Nowak hatte beim St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum am vergangenen Wochenende bereits eingeräumt, dass Russland derzeit weniger Öl fördere als ursprünglich geplant. Er erklärte dies mit unplanmäßigen Reparaturen – ohne Gründe dafür zu nennen. Von Moskau eingesetzte Behörden auf der annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim und dem ebenfalls annektierten Gebiet Luhansk in der Ostukraine hatten schon zuvor die Ausgabe von Benzin eingeschränkt. Die russische Regierung untersagte außerdem erstmals und zunächst bis Ende November die Ausfuhr von Kerosin.

In dem vor mehr als vier Jahren von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine setzt Kiews Militär bei seinen Gegenangriffen seit Monaten auf Drohnenattacken gegen die russische Ölindustrie. Damit will die Ukraine den Treibstoffnachschub für die russische Armee stören und die für Moskaus Kriegskasse wichtigen Einnahmen aus dem Energiegeschäft schmälern. (dpa)