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Öl-Shot am MorgenWas der Frühstücks-Trick von Thomas Müller wirklich bringt

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Olivenöl wird in ein Schälchen gegossen

Ein Schälchen Olivenöl, viele Kalorien: Ein Öl‑Shot kann schnell mehrere Hundert Kilokalorien haben. Für Leistungssportler super – zum Abnehmen eher nicht geeignet.

Thomas Müller frühstückt Walnüsse und Olivenöl. Eine Expertin erklärt, wie gesund das wirklich ist und für wen sich das eignet.

Müllers Frühstücks-Tipp: Wie gesund sind Walnüsse und Olivenöl wirklich? Der Fußballprofi Thomas Müller gab bekannt, dass sein Frühstück aus Walnüssen und vier Schlucken Olivenöl besteht. Der Grund dafür sei weniger der Geschmack als vielmehr das Ziel, die eigene Gesundheit langfristig zu fördern. Es stellt sich jedoch die Frage nach dem konkreten gesundheitlichen Nutzen und ob auch Personen profitieren, die keinen Leistungssport ausüben.

„Olivenöl und Nüsse zählen beide zu den gesundheitlich günstigen Fettquellen“, erklärt Daniela Krehl, eine Ernährungsspezialistin der Verbraucherzentrale Bayern. Olivenöl enthält hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren, die dem kardiovaskulären System zugutekommen. Abhängig von der Sorte bieten Nüsse hohe Anteile an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die etwa für den Erhalt gesunder Zellwände bedeutsam sind, sowie Ballaststoffe, Protein, Vitamin E und Magnesium.

Die reine Einnahme ist nicht zwingend erforderlich

Die Verbindung von Walnüssen mit Olivenöl ist laut Krehl aus ernährungswissenschaftlicher Perspektive durchaus zweckmäßig. „Allerdings entsteht der gesundheitliche Nutzen nicht dadurch, dass man Olivenöl pur trinkt.“ Ein größerer Vorteil wird erzielt, wenn man stattdessen auf ungünstigere Fettlieferanten wie Butter, Wurstprodukte oder hochgradig verarbeitete Snacks verzichtet und regelmäßig Nüsse sowie Olivenöl konsumiert.

Des Weiteren sei es laut der Expertin nicht notwendig, das Öl als eine Art „Shot“ auf leeren Magen zu trinken. „Die häufig in sozialen Medien verbreiteten Behauptungen über besondere "Entgiftungs-" oder "Reinigungswirkungen" von Olivenöl am Morgen sind wissenschaftlich nicht abgesichert“, so die Aussage von Krehl.

Um die gesundheitlichen Vorzüge von Olivenöl zu nutzen, kann man es problemlos in die täglichen Mahlzeiten integrieren, zum Beispiel zu Gemüsegerichten, Salaten, Leguminosen oder Vollkornwaren. Nüsse lassen sich ebenfalls leicht einbinden, beispielsweise in ein Frühstück mit Cerealien, Haferbrei oder naturbelassenem Joghurt.

Kalorien und Verträglichkeit berücksichtigen

Grundsätzlich ist nichts gegen den puren Konsum von Olivenöl als „Shot“ einzuwenden. Daniela Krehl legt jedoch nahe, mit geringen Dosen zu starten und die persönliche Reaktion des Körpers zu beobachten. Auf nüchternen Magen eingenommen, können größere Dosen bei manchen Personen Übelkeit, ein Völlegefühl, Magen-Darm-Beschwerden oder eine weichere Stuhlkonsistenz hervorrufen.

Man sollte zudem den Energiegehalt des Olivenöls nicht außer Acht lassen. „Vier größere Schlucke können schnell mehrere Hundert Kilokalorien enthalten“, merkt Krehl an. Wenn man es wie der Fußballprofi kombiniert, kommen die Kalorien der Nüsse noch hinzu.

Diese Kombination kann für Personen mit einem hohen Kalorienbedarf, beispielsweise Athleten oder Menschen mit physisch anspruchsvollen Tätigkeiten, eine simple Methode zur Aufnahme von viel Energie und qualitativen Fetten sein. „Wer allerdings Gewicht verlieren möchte oder bereits mehr Energie aufnimmt als verbraucht, sollte solche zusätzlichen Kalorien nicht unterschätzen“, äußert sich Krehl.

Das Fazit aus der Perspektive der Ernährungsexpertin lautet, dass der tägliche Konsum von Nüssen sowie die regelmäßige Verwendung von Olivenöl sinnvoll sind. Aber: „Beides wie ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, ist aus gesundheitlicher Sicht nicht notwendig“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.