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Kleine Stromer im CheckWas Käufer bei günstigen Elektro-Kleinwagen beachten sollten

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Ladesäule am Flughafen Leipzig/Halle

Bevor man so eine Fläche mit dem eigenen E-Auto zum Laden befahren darf, muss eine Kaufentscheidung her. Und die richtet sich nach Auswahlkriterien wie Akkugröße und Ladeleistung zum Schnellladen sowie Platzangebot.

Das Angebot an preiswerten E-Autos wächst. Experten erklären, für wen sich der Kauf in Köln lohnt und was man wissen muss.

Das Angebot an preiswerten Elektrofahrzeugen wächst stetig. Aber sind die kompakten Modelle für das tägliche Leben in der Kölner Region geeignet? Fachleute liefern entscheidende Ratschläge.

Kompakt, agil und emissionsfrei: Die Auswahl an kostengünstigen E-Fahrzeugen nimmt zu. Der Umstieg auf Elektromobilität wird dadurch für zahlreiche Menschen finanziell machbarer, speziell wenn Privatpersonen die staatliche Förderung für E-Autos in Anspruch nehmen. Analog zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sind die preiswertesten Elektrovarianten häufig Kleinwagen, die sich besonders für den urbanen Verkehr in der Domstadt anbieten.

Allerdings sollte vor einer Anschaffung eine grundlegende Überlegung angestellt werden. „Einen Kleinwagen kaufen sich die meisten Interessenten aus finanziellen Gründen oder als Zweitwagen“, äußert Jens Dralle, der das Ressort Test und Technik bei der Publikation „Auto, Motor und Sport“ leitet. Maßgeblich sei deshalb die Überlegung zum beabsichtigten Verwendungszweck des Autos. „Danach richten sich Auswahlkriterien wie Akkugröße und Ladeleistung zum Schnellladen sowie Platzangebot“, fügt Dralle hinzu.

Limitierte Reichweite und Ladeoptionen als Herausforderung

Nicht jedes preiswerte Elektrofahrzeug ist optimal als Hauptauto oder für weite Strecken geeignet. Ein Großteil der Modelle verfügt über eine beschränkte Batteriekapazität zwischen 40 und 60 kWh, was in der Praxis zu einem Aktionsradius von höchstens 300 Kilometern führt. Ferner ist die Fähigkeit zur DC-Schnellladung häufig auf etwa 50 kW limitiert, was zur Folge hat, dass Pausen zum Aufladen auf ausgedehnten Touren länger dauern.

Kostenaspekt: Elektroauto nicht zwangsläufig preiswerter

Kompakte E-Fahrzeuge haben beim Kauf häufig einen höheren Preis als ähnliche Varianten mit Verbrenner. „Interessenten sollten nicht vergessen, dass der deutlich größere Dacia Sandero mit Verbrennungsmotor bereits für 13.000 Euro zu haben ist“, merkt Constantin Hack vom Auto Club Europa (ACE) an. Falls Käufer von Neuwagen allerdings eine Förderberechtigung besitzen, können manche Elektroautos preislich unter die Verbrenner-Modelle fallen.

Weiterführende Auskünfte und die Antragsunterlagen werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) online bereitgestellt.

Wichtige Kriterien bei der Anschaffung

Analog zur Anschaffung eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor sollte auch bei einem Elektroauto die Verfügbarkeit von Händlern für spätere Wartungsarbeiten in der Umgebung geprüft werden. Eine Empfehlung von Constantin Hack lautet, auf etablierte Marken mit einem ausgedehnten Händlernetzwerk zu setzen. Des Weiteren ist es entscheidend, dass Batteriegröße, Aktionsradius und die Ladeleistung zum individuellen Nutzungsprofil passen. „Bei regelmäßigen Strecken von über 200 Kilometer wird es bei manchen Modellen schon eng“, erläutert Hack.

Alternativen zum Neukauf: Leasing und Gebrauchtfahrzeuge

Der Verzicht auf einen Kauf kann ebenfalls eine überlegenswerte Möglichkeit sein, beispielsweise durch Leasing. „Der technische Fortschritt liegt bei E-Autos sehr hoch, so dass der Wertverlust bei Neuwagen auch sehr hoch ausfällt“, führt Jens Dralle aus. Um den erheblichen anfänglichen Wertverlust zu vermeiden, sollten Kaufinteressierte, die sich dennoch für einen Erwerb entscheiden, nach Fahrzeugen mit Tageszulassung, Vorführmodellen oder Jahreswagen suchen.

Eine Prüfung des Marktes für Gebrauchtfahrzeuge, insbesondere von Rückläufern aus Leasingverträgen, kann sich ebenso als vorteilhaft erweisen. Mit einem vergleichbaren finanziellen Rahmen lassen sich dort häufig geräumigere Fahrzeuge mit niedriger Kilometerleistung und bestehender Batteriegarantie finden, welche auch als primäres Automobil infrage kommen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.