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Footballer vor Duell mit Rhein FireSchlüsselspiel für die Cologne Centurions

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Centurions Defense

Die Centurions-Spieler (in Rot) müssen sich in der Defensive steigern, wenn sie in die Playoffs wollen.  

Köln – Im Derby der European League of Football (ELF) stehen die Cologne Centurions am Sonntag bei Rhein Fire aus Düsseldorf unter Zugzwang. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge benötigen die Kölner gegen den Tabellenzweiten der South Conference dringend ein Erfolgserlebnis. In der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena erwartet die Mannschaft von Headcoach Frank Roser allerdings eine besondere Atmosphäre und möglicherweise eine Rekord-Kulisse.

In den restlichen sieben Begegnungen gibt es für die Centurions zwar noch genug Chancen, ihr Saisonziel zu erreichen, aber ein Erfolg gegen den in der Tabelle vor ihm liegenden Liganeuling Rhein Fire käme nicht nur aus Prestigegründen gerade recht.

Die Rivalität wird durch die Tatsache verstärkt, dass im Fire-Kader eine ganze Reihe von Akteuren stehen, die im Vorjahr noch für die Kölner gespielt haben und jetzt rheinabwärts unter Vertrag stehen. „Wir müssen gegen Rhein Fire liefern – falls uns das nicht gelingen sollte, wird es schwierig mit den Playoffs“, glaubt Frank Roser.

Frank Roser (3)

Centurions-Headcoach Frank Roser

Obwohl Rhein Fire nach famosem Start zuletzt zweimal verloren hat und in der letzten Partie in Hamburg beim 15:42 chancenlos war, geht das Team des NFL-erfahrenen Coachs Jim Tomsula als Favorit in die Partie.

Noch nicht einmal in der Defensive speziell, die derzeit die zweitmeisten Gegenpunkte der Liga zugelassen hat, liegt Kölns Dilemma, sondern eher in allen Mannschaftsteilen. Die Ausfälle auf zahlreichen Positionen konnten die Centurions trotz einiger Neuverpflichtungen bisher nicht kompensieren. In der Offensive steht Runningback Dean Tanwani voraussichtlich wieder zur Verfügung und würde somit die Optionen erhöhen.

Die Kölner müssen mit einer Rekord-Kulisse rechnen

Dennoch hofft der Angriff, vor allem das Passspiel nach zwei schwachen Spieltagen wieder zu etablieren. „Es sieht so aus, als wäre uns nach den ersten drei Spielen, in denen wir richtig Gas gegeben haben, das Benzin ausgegangen. Wir müssen jetzt ordentlich nachfüllen, um durchzustarten“, erklärt Roser. „Rhein Fire spielt in Offense, Defense und den Special Teams sehr guten Football und eine starke Saison. Wir müssen gut vorbereitet sein, um da mitzuhalten. Wenn es eine Chance gibt im Playoff-Rennen zu bleiben, ist das die entscheidende Begegnung.“

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An Spekulationen, als einer der beiden besten Drittplatzierten die Playoffs zu erreichen, will sich der Cheftrainer nicht beteiligen: „Diese Rechnerei will ich nicht. Ich sehe es jetzt mehr denn je Spiel für Spiel. Natürlich spielt kein Team nur, um dabei zu sein. Wir wären gerne im September noch im Trainingsbetrieb.“

Zur der von den Gastgebern martialisch als „Battle of Rhein“ bezeichneten Partie am Sonntag (15 Uhr) sollten die Football-Fans übrigens frühzeitig anreisen, denn die Veranstalter erwarten großes Zuschauerinteresse. Der Ligakrösus in Sachen Publikumszuspruch rechnet mit 8000 Fans und einem Saisonrekord.