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Brennpunkt in DuisburgAm Hamborner Altmarkt gilt jetzt eine Waffenverbotszone

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Polizei richtet weitere Waffenverbotszonen in NRW ein

Ein Schild weist auf die Waffenverbotszone auf dem Wiener Platz in Köln hin. (Archivfoto)

Als Reaktion auf hohe Kriminalität wird der Hamborner Altmarkt in Duisburg zur siebten Waffenverbotszone in NRW.

Wegen hoher Kriminalität: Duisburg erlässt Waffenverbot für Hamborner Altmarkt. Der als Kriminalitätsschwerpunkt bekannte Hamborner Altmarkt in Duisburg wird zur siebten Waffenverbotszone in NRW. Das Mitführen bestimmter Waffen ist dort bald untersagt.

Das Bundesland NRW erhält eine weitere Waffenverbotszone. Zukünftig ist es in Duisburg auf dem Hamborner Altmarkt untersagt, Messer, Schlagstöcke, Elektroschocker oder auch Pfefferspray mit sich zu führen. Die Veröffentlichung der entsprechenden Verordnung erfolgte laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) im Gesetzesblatt des Landes.

Der Hamborner Altmarkt wird als ein Brennpunkt der Kriminalität angesehen. Im Jahr 2022 sorgte der Platz für bundesweite Schlagzeilen, als es zu einer Schießerei zwischen Rockergruppen und Mitgliedern einer türkisch-libanesischen Großfamilie kam.

Verbot gilt permanent und ganztägig

Die neue Vorschrift sieht vor, dass das Verbot an allen Tagen rund um die Uhr wirksam ist. Eine vergleichbare Bestimmung existiert beispielsweise in Köln am Wiener Platz.

Im Gegensatz dazu sind andere Zonen an Partymeilen, beispielsweise in der Düsseldorfer Altstadt oder auf den Kölner Ringen, zeitlich beschränkt. Das Verbot greift dort nur abends an Wochenenden sowie an Karneval.

Sieben NRW-Städte mit Waffenverbotszonen

Durch die neue Regelung in Duisburg gibt es nun in sieben Städten von Nordrhein-Westfalen Waffenverbotszonen. Auch in den Städten Bielefeld, Bonn, Hamm sowie Münster sind bereits solche Areale eingerichtet worden. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.