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Leader-RegionDahlemer Allee bekommt Fitness-Geräte

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Eine Frau und zwei Männer stehen vor einem Pavillion, rundherum sind Bäume und Häuser zu erkennen.

Einen Pavillon gibt’s schon. Nun freuen sich Marita Schramm (v.l.), Franz Dederichs und Reinhold Müller über Mittel für weitere Anschaffungen.

Der Platz unter den Bäumen im Neubauviertel wird nach und nach mit „Möblierungen“ versehen und weiterentwickelt.

Die kleinste Gemeinde im Kreis erhält von 24 ausgewählten Kleinprojekten der Leader-Region Eifel die höchste Fördersumme: 15.394 Euro. Mit dem Geld wird die Generationenallee im Neubaugebiet Markusstraße ausgebaut.

Für das Projekt, das als Begegnungs- und Aufenthaltsort im Freien gedacht ist, werden aus der diesjährigen Ausschüttungsrunde sechs Calisthenics-Sportgeräte gekauft, die entlang der Allee aufgestellt werden. „Geplant sind ein Crosstrainer, ein Balancierbalken, ein Radtrainer und mehr. Einige Geräte sind auch aus dem Rollstuhl heraus zu bedienen“, so Franz Dederichs, Vorsitzender des Fördervereins Dorfentwicklung Dahlem, der den entsprechenden Förderantrag auf den Weg gebracht hatte.

Knapp 20.000 Euro für Fitnessgeräte in Dahlem

19.242 Euro wird die Anschaffung insgesamt kosten, 15.394 Euro davon trägt das Leader-Förderprogramm. 3838 Euro hat der Verein als Eigenanteil zu stemmen. „Davon haben wir schon 2500 Euro aus Spenden zusammen“, berichtet Dahlems Ortsbürgermeisterin Marita Schramm erfreut. Für sie, Dederichs und Alt-Bürgermeister Reinhold Müller ist die Leader-Unterstützung eine weitere Bestätigung für die Richtigkeit der Idee, die mit Linden und Ahorn bestandene Allee der Markusstraße nicht nur zu erhalten, sondern sie mit einer Möblierung weiterzuentwickeln.

Auf einem Plan sind die geplanten Fitnessgeräte in Dahlem eingezeichnet.

Der Plan für die Geräte steht.

Vor eineinhalb Jahren begannen hierzu die Planungen, so Franz Dederichs. Es geht um insgesamt 200 Meter Allee, die in zwei gleich lange Ausbauabschnitte aufgeteilt worden sind. Was genau gekauft und aufgestellt werden soll, darüber machten sich Dorfentwicklungsverein, Müller, Schramm, die Anwohner sowie die Leiterinnen des Alten- und Pflegeheims Marienhöhe, der Tagespflege und des Betreuten Wohnens Gedanken. Die drei Einrichtungen sind ebenfalls im Neubaugebiet oberhalb von Dahlem entstanden. Im vergangenen Herbst wurden zunächst ein Pavillon mit Sitzgruppen darin und davor sowie vier neue Bänke entlang des unteren Teils der Allee aufgestellt. Zudem wurden drei barrierefreie Übergänge von der Straße zur Allee angelegt.

Mehr als 200 Menschen wohnen im Viertel Markusstraße

Für den Pavillon habe sie erheblich Spenden eingeworben, so Schramm. Rund 18.000 Euro hat aber auch die Gemeinde für den bisherigen Ausbau der Allee beigesteuert. Umgesetzt wurde alles am Ende vom Bauhof. „Die haben uns wirklich toll unterstützt“, so Schramm anerkennend. Für Müller ist aber das gesamte Neubaugebiet, dessen Ausweisung der Gemeinderat in seiner Amtszeit beschlossen hatte, eine Erfolgsgeschichte: „Das Gebiet ist schnell gewachsen.“ Zweimal habe man den Bebauungsplan geändert, um den Bau des Altenheims und der beiden Betreuungseinrichtungen zu ermöglichen. Und von Beginn an war klar: „Die Allee wollen wir erhalten“, so Müller.

Ein Grund dabei: Der grüne Mittelstreifen wäre als reine Straße und für die Unterbringung von Versorgungsleitungen wie Anschlüssen zu den Anliegerhäusern schlicht zu schmal gewesen. Also blieb der Grünstreifen stehen, die Markusstraße wird als schmale Einbahnstraße im Kreis drumherum geführt. In Summe ist nun ausreichend Raum für alle Rohre unter Asphalt und Grün vorhanden.

Mittlerweile leben mehr als 200 Menschen im Viertel Markusstraße. Mit der bisherigen Ausstattung der Generationenallee sind   vor allem die älteren Mitbürger bedacht. Doch was ist mit den Jungen? Für Spielgeräte sei der Grünstreifen unter den Bäumen leider zu schmal, das sei so in den einschlägigen Bestimmungen zum Sicherheitsabstand zwischen Allee und Straße nachzulesen, bedauert Müller. Aber es gibt vielleicht Alternativen: Oberhalb des Alten- und Pflegeheims gehört dem Trägerverein, dem Saarländische Schwesternverband, noch eine Wiese. Und die kann als öffentliche Boule-Bahn umgebaut werden.

Zudem steht auch die Möblierung des oberen Teils der Generationenallee auf der Agenda der Beteiligten. Fürs   Leader-Eifel-Programm könnte man wieder einen Förderantrag stellen – oder sich anderswo nach Budgets und Förderungen umschauen.