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HandballTV Palmersheim war besonders in der zweiten Halbzeit deutlich besser

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Marius Schmitz wird am Wurf von einem Gegenspieler gehindert, der Schmitz am Trikot reißt und an den Arm fasst.

Unwiderstehlich und mit Zug zum Tor: Palmersheims Marius Schmitz (am Ball).

Der TV Palmersheim schlägt im ersten Heimspiel der Saison den VfL Gummersbach II klar. Auch die neuen Spieler überzeugen.

Oberliga: TV Palmersheim – VfL Gummersbach II 38:25 (17:16). Der Saisonheimauftakt des TV Palmersheim ist geglückt. Nach dem Auftaktsieg beim 1. FC Köln überzeugte das Mayer-Team auch gegen die Reserve des Bundesligisten VfL Gummersbach, die fast ausschließlich mit ihrer A-Jugend angetreten war, vor allem nach dem Seitenwechsel mit einer starken Leistung. Damit startet der TVP mit 4:0 Punkten in die neue Saison.

Das Wichtigste zuerst

Angesichts der Leistungen in der Vorbereitung hatte Palmersheims Trainer Marco Mayer Gummersbach als große Herausforderung eingestuft. Dass es am Ende ein deutlicher Sieg werden würde, hatte er nicht erwartet. Seine Mannschaft war nach ausgeglichener erster Halbzeit nach der Pause klar besser und setzte mit diesem Erfolg ein Ausrufezeichen.

Das war neu

Der Boden in der Peter-Weber-Halle hat sich optisch verändert, denn als einziger Verein in der Oberliga geht der TVP neue Werbewege und stellt seinen Partnern große Flächen auf dem Parkett zur Verfügung.

Simon Schlößer blickt freudig zum Himmel und hat die Arme von sich gestreckt.

Große Freude bei Simon Schlößer.

Ein Blick auf die Tribüne der Peter-Weber-Halle.

Gut 300 Zuschauer waren zum ersten TVP-Saison-Heimspiel gekommen.

Ihr Heimdebüt feierten Simon Schlößer und die Zwillinge Maurice und Maximilian Schmidt. Während Schlößer die Spielmacherrolle von René Lönenbach (verhindert) übernahm, agierten die Zwillinge auf den Halb-Positionen. Schlößer war Dreh- und Angelpunkt im TVP-Spiel. Hatte er zu Beginn noch Pech mit seinen Würfen, zeigte er besonders nach dem Seitenwechsel seine Abschlussstärke, ihm gelangen unter anderem vier Tore in Serie. Beide Schmidt-Brüder fügten sich nahtlos ins Spiel und zeigten offensiv wie defensiv ihre Qualitäten.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Der Gastgeber erwischte vor mehr als 300 Zuschauern einen Traumstart und führte schnell 3:0 und 5:2. Zwölf Minuten lang war das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Angriff stark, dann aber ließ man, wie schon gegen Köln, nach. Es war eine rasante, temporeiche Partie auf Augenhöhe, in der Palmersheim bis zum 12:9 komfortabel vorn lag. Gummersbach zeigte aber Biss, drehte das Spiel und führte 16:15, kassierte vor der Pause dann aber noch zwei Treffer.

Nach der Pause dominiert der TVP

Nach dem Wechsel spielte nur noch Palmersheim. Torhüter Jonas Roland und die Abwehr wuchsen über sich hinaus. Das Team profitierte außerdem von einem doppelten Überzahlspiel. Keine fünf Minuten waren vorbei, da lag das Heimteam mit 22:17 vorn. Das gab Selbstbewusstsein. Der TVP wurde in der Offensive variabler, setzte sich Tor um Tor ab und nahm viele Positionswechsel vor. Die Rote Karte gegen Gummersbachs Krisztofer Horvarth nach 40 Minuten beim Stand von 23:19 tat ihr Übriges. Es spielte nur noch der TVP, dem sogar ein 8:0-Lauf zum 33:21 gelang.

Das sagt der Trainer

Marco Mayer: „Am Anfang konnten wir uns nach der Führung nicht belohnen und diese behaupten. Nach der Pause wurde es besser, weil Abwehr und Angriff gut harmonierten. Jonas Roland und später Moritz Königshoven haben stark gehalten und stachen aus einer sehr guten Mannschaftsleistung etwas heraus. Nach der Pause waren wir früher an den Angreifern dran und haben uns dann mit vielen Toren belohnt.“

Palmersheim: M. Königshoven, Roland, Rübenach – Schmitz (5), Schöller (2), Adolph (2), Schlößer (8/1), Sinaci (2), Schneider (1), Nzoikanua Domingos (3), Mau. Schmidt (4), Max. Schmidt (2), Voiß (3), De. Schüller, Simsek, L. Königshoven (6).