HandballIn diesen Ligen und gegen diese Gegner spielen die Klubs aus dem Kreis Euskirchen

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Ein Euskirchener Spieler steigt zum Sprungwurf hoch, ein Zülpicher Gegner versuch zu blocken.

Auch in der kommenden Saison gibt es wieder ein Derby zwischen Euskirchen und Zülpich, diesmal allerdings in der Verbandsliga.

Der TV Palmersheim trifft in der Oberliga auf Klubs, die man eher aus dem Fußball kennt. Auch die Euskirchener Frauen spielen nun Oberliga.

Die Ligenzuteilung für die Handballsaison 2024/25 ist da. Da die Handballverbände Mittelrhein und Niederrhein zum Handballverband Nordrhein verschmolzen sind, wirkt sich das auf die Ligen aus – von der Regionalliga bis hinunter in die Kreisklasse. So gibt es keine Landesligen mehr. Zudem sind alle Frauen- und Männerligen (von der Regionalliga über Oberliga bis hin zur Verbandsliga) gleichstark mit 14 Mannschaften besetzt. Ligastart ist am ersten September-Wochenende (7./8. September). Der letzte Spieltag ist für den 10. Mai 2025 vorgesehen.

Borussia Mönchengladbach, 1. FC Köln und Fortuna Köln: Klangvolle Namen für Fußballkenner. Es werden aber die Gegner des TV Palmersheim in der Oberliga sein. Die Handballer gehen in ihre dritte Saison in der Spielklasse und treffen zum Auftakt auswärts auf die Fortuna. Eine Woche später kommt dann der TuS Königsdorf in die Peter-Weber-Halle. Die Lokalduelle gegen die neu formierten Wölfe Voreifel (Zusammenschluss aus Rheinbach, Ollheim-Straßfeld und Merl) finden am 30. November und am 29. März statt.

TV Palmersheim trifft auf 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach

„Für uns ist das eine gute Gruppe und ich glaube, sie ist von der Zusammenstellung her etwas einfacher als die anderen zwei Ligen“, sagt Trainer Peter Trimborn. Der TVP trifft auf sechs Teams, gegen die er schon in der Vorsaison gespielt hat. Hinzu kommen fünf Aufsteiger und ein Regionalligaabsteiger (Mönchengladbach) sowie mit dem TV Geistenbeck ein zugewiesenes Team aus einer anderen Oberliga.

Für die Frauen der HSG Euskirchen beginnt das Abenteuer in der Oberliga. Auch ihnen war das Glück hold, denn die Zuteilung erfolgte nach regionalen Aspekten. Die Auftaktpartie bestreitet die HSG am 7. September (17.30 Uhr) gegen Mitaufsteiger BTB Aachen. Zwei Wochen später erwartet der Verbandsligameister den HV Erftstadt zum Lokalkampf. „Die Ligenzusammenstellung ist für uns in Ordnung, aber auch überraschend, da wir von der Zusammenlegung mit dem Niederrhein gar nichts merken“, sagt Trainer Andreas Kunzke.

Verbandsliga-Derby zwischen Euskirchen und Zülpich

In der Verbandsligastaffel 5 der Männer finden sich die HSG Euskirchen und der TuS Chlodwig Zülpich wieder. Beide Mannschaften gehen mit neuen Trainern in die Saison. Euskirchen fängt mit einer Heimpartie gegen BTB Aachen III an (7. September um 19.30 Uhr). „Die Ligenzuteilung ist aus meiner Sicht völlig in Ordnung, da der Verband vernünftig und praktikabel, gerade im Hinblick auf die zu erwartenden Fahrwege, die Liga zusammengestellt hat“, sagt Euskirchens neuer Trainer Frank Rösgen.

Er spricht von einer „interessanten, spannenden und ausgeglichen Liga“, bei der man bis zu den Herbstferien abwarten muss, wo sich die Teams in der Tabelle einfinden. Gegen BTB Aachen III, gegen die die HSG in der abgelaufenen Spielzeit beide Spiele knapp verloren hatte, erwartet Rösgen einen „anspruchsvollen, aber sofort fordernden Auftakt“, der aus seiner Sicht optimal mit einem Heimspiel beginnt. Die Lokalduelle mit dem TuS Zülpich finden am 30. November in Zülpich und am 29. März in Kuchenheim statt.

Dass Zülpich erneut gegen Euskirchen spielen darf, verdankt der sportlich abgestiegene TuS dem Verzicht anderer Teams. „Dass wir dabei sein können, ist schon recht glücklich, aber wir wollen zeigen, dass wir die Klasse halten können“, sagt der neue Trainer Pierre Kluge. Der Auftakt ist auswärts bei der HSG Merkstein, einem Gegner aus der letzten Saison. „Das wird direkt eine Standortbestimmung, und wir werden alles dafür tun, dass wir sie auswärts positiv gestalten“, so Kluge.

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