Die A-Juniorinnen des TV Palmersheim spielen in der Handball-Oberliga. Viele von ihnen könnten noch in der B-Jugend auflaufen.
Sportlerwahl 2025Die A-Juniorinnen des TV Palmersheim haben ihr Ziel erreicht

In der Oberliga spielen die A-Juniorinnen des TV Palmersheim.
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Erfolg ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis von Fleiß und Ausdauer. Im Falle der A-Juniorinnen des TV Palmersheim ist er über die Jahre gewachsen und gereift. Den vorläufigen Höhepunkt hat die Mannschaft, die größtenteils sogar aus B-Jugendspielerinnen besteht, in der Oberliga gefunden.
Angefangen hat das Projekt mit einer einzigen Spielerin, um die über die Coronajahre völlig überraschend eine ganze Mannschaft entstanden ist, die seither von Tabea Bung und Hannah Runnebohm trainiert wird. Eine Mannschaft, die erst zu einer werden musste, denn das Anfangsjahr war besonders schwierig. „Wir haben alle Spiele – teils auch recht deutlich – verloren“, weiß Tabea Bung von der damaligen Zeit zu berichten. „Wir sind noch nicht einmal über fünf eigene Tore hinausgekommen“, so Bung weiter.
Trainerinnen des TVP haben das Potenzial des Teams erkannt
Dennoch erkannten die Trainerinnen das Potenzial, motivierten das Team und arbeiteten erst einmal an den Basics des Handballsports mit ihm. „Die Mädels zogen sehr gut mit und zeigten sich sehr lernfähig“, sagt Bung. Die Mannschaft wuchs zusammen. Die ersten Siege wurden eingefahren und zuletzt gab es auf Kreisebene keine Mannschaft, die den jungen Palmersheimerinnen das Wasser reichen konnte.
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Drei Kreismeistertitel in Serie holte sie. Niederlagen kannten sie während der Ligaspiele nicht. Allerdings misslang die erste Qualifikation für die Verbandsebene. Im Frühsommer 2025 war es dann endlich so weit. Palmersheims Nachwuchs erreichte die Oberliga. „Einmal höherklassig zu spielen, war unser Ziel, und das haben wir nun erreicht“, sagt Bung.
Die junge Mannschaft hat trotz Verletzungspechs gezeigt, dass sie mithalten kann. Zwar gelang ihr erst ein Sieg, deutliche Niederlagen gab es aber nur wenige in der ersten Halbserie. Oft verlor sie nur knapp nach langen Auswärtsfahrten. Es ist ein harter Weg, denn nun kommen neben den handballerischen Grundlagen auch Körperlichkeit, Präsenz und Kraft dazu.
„Wir glauben an uns und werden, nachdem 2025 doch ein paar Tiefen mehr für uns parathielt, als es Höhen gab, 2026 natürlich wieder angreifen“, sagt Bung, für die die Nominierung zur Sportlerwahl „eine große Ehre für die Mannschaft und den Verein“ ist. Die Palmersheimerinnen starten frohen Mutes ins neue Jahr und wollen mehr Spiele gewinnen als in der Hinserie.

