Obwohl die Vermarktung der Grundstücke im Baugebiet Niederscheven offiziell noch nicht begonnen hat, sind bereits vier Bauplätze verkauft.
Für junge FamilienErschließung eines neuen Wohngebiets in Scheven startet in Kürze

Ortsvorsteher Hans Reiff steht mit einem Plan vor den Wiesen, die bebaut werden sollen.
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In Scheven beginnen Anfang September die Erschließungsarbeiten für die Erweiterung des Baugebiets Niederscheven. 20 Grundstücke sind nach einer Planung des Büros PE Becker aus Kall vorgesehen. Vier davon sind nach Angaben von Ortsvorsteher Hans Reiff bereits verkauft.
Das Baugebiet Niederscheven war bereits Anfang der 2000er-Jahre entstanden. „Damals wurden 32 Grundstücke erschlossen“, erinnert sich der Ortsvorsteher. Und damals sei bereits eine mögliche spätere Erweiterung angedacht gewesen, die nun realisiert werde. Auf der Erweiterungsfläche sollen analog zum bestehenden Baugebiet Niederscheven Einfamilienhäuser errichtet werden. „18 bis 20 Gebäude können dort insgesamt entstehen“, erklärte Reiff.
Scheven ist ein attraktiver Standort auch für Pendler
Scheven sei aufgrund seiner guten Bahnanbindung nach Köln auch für Pendler ein attraktiver Standort. Vor einigen Jahren habe es deshalb eine Planung der Gemeinde gegeben, in dem Bereich am Sportplatz im Rahmen der Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ mehr als 50 Bauplätze auszuweisen. „Da waren Häuser auf handtuchgroßen Grundstücken mit einer Fläche von 250 Quadratmetern vorgesehen. Aber dagegen hat sich das Dorf erfolgreich gewehrt“, erzählt Reiff. Man wolle schließlich kein Vorort von Köln werden.
Mit der jetzt vorgesehenen Erweiterung wolle man vor allem jungen Familien aus der Region die Möglichkeit bieten, ein Grundstück zu kaufen und darauf ein Haus zu bauen: „Wir wollen die Jugend im Dorf behalten. Dafür brauchen wir auch Baugrundstücke.“ Der gebürtige Schevener und Kaller Unternehmer Markus Schäfer unterstütze die Idee und übernehme auch die Erschließungsarbeiten.
Obwohl die Vermarktung noch nicht begonnen habe, seien bereits vier Grundstücke an Interessenten aus dem Gemeindegebiet verkauft. „Es ist aber auch nicht schlimm, wenn nicht gleich alle Baustellen weggehen. Dann haben wir noch Reserven für die nächsten Jahre“, so Reiff. Interessenten können sich für Informationen unter Tel. 02441/1542 oder via E-Mail direkt an Ortsvorsteher Hans Reiff wenden, der dann auch weitervermittelt.
