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Aus der Sandkuhle zum Ort der RuheIn Rinnen halten Ehrenamtliche Helfer Biotop in Schuss

Das Biotop in Rinnen ist ein Rückzugsort für Mensch und Natur. Ehrenamtliche Helfer halten die frühere Sandkuhle seit Jahren in Schuss.

Beim Biotopfest (von links) trafen sich Jörg Döhler, Hermann-Josef Sons, Rudi Klinkhammer und Emmanuel Kunz.

Ein Teich, viel Grün und ein Platz zum Durchatmen: Das Biotop in Rinnen ist ein ökologisch wertvoller Rückzugsort und zugleich ein beliebtes Ziel für Menschen, die Ruhe und Erholung in der Natur suchen. So teilt es die Gemeinde Kall in einer Mitteilung mit.

Beim jüngst stattgefundenen Biotopfest machten sich Bürgermeister Emmanuel Kunz und der Sötenicher Jörg Döhler, auch in Vertretung von Ortsvorsteher Thomas Müller, jetzt ein Bild von der Anlage und dem Engagement, das ihren Erhalt möglich macht.

Von der Sandkuhle zum Erholungsort

Die Geschichte des Biotops reicht bis ins Jahr 1983 zurück. Nach einer längeren Unterbrechung wurde die ehemalige Sandkuhle 2007 wiederhergestellt und als naturnaher Erholungsort neu eröffnet.

Ehrenamtliche übernehmen die Pflege

Zunächst kümmerte sich der Orts- und Förderverein Michaelskapelle Rinnen um die Pflege. Heute liegt diese Aufgabe beim Vereinskartell Sötenich-Rinnen. Jörg Döhler koordiniert die regelmäßige Unterhaltung. Einen großen Teil der praktischen Arbeit übernehmen Rudi Klinkhammer und Hermann-Josef Sons.

„Es ist richtig schön zu sehen, dass sich dieses ökologisch wertvolle Projekt nun wieder seit knapp 20 Jahren trägt – und zwar dank des bürgerschaftlichen Engagements in Rinnen. Vielen Dank dafür“, sagte Bürgermeister Emmanuel Kunz.

Heidegebiet gepflegt, Anlage im Fokus

Auch die Umgebung wird einbezogen: Im Herbst 2025 wurde ein kleines Heidegebiet unterhalb des Biotops gepflegt und von aufgewachsenem Bewuchs befreit. Das Biotopfest sollte dazu beitragen, die Anlage wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Ein Biotopfest gab es bereits im Jahr 2017

Die Einnahmen kommen der weiteren Pflege zugute. Bereits 2017 hatte ein solches Fest stattgefunden – auch damals waren Rudi Klinkhammer und Hermann-Josef Sons die Hauptorganisatoren.

Ziel: das Biotop langfristig erhalten

Ziel bleibt, das Biotop langfristig zu erhalten und als naturnahen Ort der Erholung für die Menschen nicht nur in Rinnen, sondern in der Gemeinde Kall zugänglich zu machen. „Dass dies gelingt, ist vor allem dem kontinuierlichen Einsatz engagierter Bürger zu verdanken“, heißt es in dem Bericht der Gemeinde. (eb)