Nachdem die Umbauarbeiten abgeschlossen sind, können die Padel-Plätze im Aktivpark Kall genutzt werden. Für Einsteiger werden Kurse angeboten.
Große NachfrageNeue Padel-Plätze im Aktivpark Kall sind sehr gut ausgelastet

Die neue Padel-Anlage im Aktivpark Kall haben Henning (l.) und Steffen Förster konzipiert.
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Mit einer Verspätung von rund vier Wochen sind jetzt die neuen Padel-Plätze im Aktivpark an den Start gegangen. „Es gab ein paar Probleme bei der Lieferung der Materialien“, erklärt Henning Förster, der mit seinem Bruder Steffen und den Eltern Jochen und Silvia den Aktivpark leitet. „Die Nachfrage ist sehr groß. Die Plätze sind gut ausgelastet“, freut sich Henning Förster.
Mitte Mai hatten die Umbauarbeiten der beiden Tennisplätze begonnen. „Die beiden Plätze waren ohnehin fast nur im Winterhalbjahr genutzt worden, und nur in den Stoßzeiten am späten Nachmittag und frühen Abend waren sie ausgebucht gewesen“, sagt Henning Förster. Die Entscheidung, Tennis aus dem Angebot zu streichen, sei trotzdem niemandem nicht leichtgefallen. Schließlich habe der Aktivpark einmal mit Tennis angefangen.
Padel ist eine Mischung aus Tennis und Squash und wird in einem Käfig aus Glas und Fangnetzen gespielt. Die Wände werden in das Spiel mit einbezogen. Die Sportart gehört aktuell wohl zu den weltweit am stärksten wachsenden. In Europa hat Padel in den vergangenen Jahren einen echten Boom erlebt.
Der Padel-Bereich erhält einen eigenen Eingang
Das Racket ist maximal 46 Zentimeter lang und damit deutlich kürzer als ein Tennisschläger. Rahmen und Oberfläche bestehen in der Regel aus Carbon, Glasfaser oder aus einer Mischung der beiden Materialien. Die Schlagfläche ist mit durchgehenden Löchern perforiert.
In der Anlage in Kall sind drei der vier Plätze jetzt bespielbar, bei dem vierten fehlt noch die Beleuchtung. „Sonst fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten“, sagt Henning Förster. Der Hallenteil erhielt einen eigenen Eingang mit digitaler Zugangskontrolle und einen neuen Boden aus Kunstrasen. „Wer sich auskennt, kann so direkt in die Padel-Halle gehen und muss nicht durch die ganze Anlage laufen“, so Henning Förster. Außerdem wurde ein kleiner Regenerationsbereich geschaffen und ein Getränkeautomat aufgestellt. „Noch sind wir die erste Padel-Anlage in der Nordeifel“, sagt Steffen Förster.
Plätze können im Internet gebucht werden
Die Nachfrage in Kall ist groß. „Die Plätze sind oft von 17 bis 22 Uhr ausgebucht. Deshalb ist es sinnvoll, vorab einen Platz zu buchen, was auf unserer Internetseite oder über eine App möglich ist“, erläutert Henning Förster. „Viele Spieler, die bislang nach Köln oder Bonn fahren mussten, sind froh, jetzt eine Anlage in der Nähe zu haben“, ergänzt sein Bruder. Für Einsteiger werden von zwei Trainern auch spezielle Kurse angeboten.
Geöffnet sind die Plätze werktags von 7 bis 22 Uhr und an den Wochenenden von 8 bis 21 Uhr. „Schläger können ausgeliehen und Bälle gekauft werden“, so Henning Förster.
