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Für 1,2 Millionen EuroKreisstraße bei Mechernich muss aufwendig saniert werden

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Das Symbolbild zeigt ein Baustellenschild.

Die K27 zwischen Bleibuir und Voißel muss saniert werden.

Auf 1,8 Kilometern der K27 zwischen Voißel und Bleibuir steht eine Sanierung an. Frühestens wird jedoch im Sommer 2027 gebaut. 

Die K27 zwischen Voißel und Bleibuir soll grundhaft erneuert werden. Das geht aus einer Vorlage für den Planungsausschuss des Kreises Euskirchen hervor. Darin steht auch, dass dem entsprechenden Konzept nur zugestimmt und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt werden soll, wenn Fördermittel des Landes bewilligt oder ein vorzeitiger Baubeginn durch die Bezirksregierung Köln genehmigt wird.

Der rund 1,8 Kilometer lange Streckenabschnitt der Kreisstraße gilt nach Angaben der Kreisverwaltung bereits seit längerer Zeit als sanierungsbedürftig. Die Straße wurde in der Vergangenheit mehrfach mit Oberflächenbehandlungen instandgesetzt, sei jedoch bislang nie vollständig ausgebaut worden.

Besonders problematisch ist die S-Kurve vor Bleibuir

Im Rahmen der Zustandserfassung der Kreisstraßen stellte die Verwaltung nun erhebliche Mängel fest. Demnach hat die Fahrbahnoberfläche deutlich an Substanz verloren, wodurch die Griffigkeit in weiten Bereichen nicht mehr ausreichend ist.

Zudem kam es in jüngerer Vergangenheit auf Teilstücken zu mehreren Unfällen, die nach Einschätzung der Verwaltung ebenfalls auf die schlechten Fahrbahneigenschaften hindeuten könnten. Besonders problematisch ist demnach der Bereich der S-Kurve vor Bleibuir. Dort soll deshalb bereits 2026 als Übergangslösung eine Asphaltdünnschicht im Kalteinbau aufgebracht werden. Neben dem allgemeinen Verlust der Rauigkeit weist die Straße auch zahlreiche Schäden und Schwachstellen im Fahrbahnbereich auf. Mit kleineren Reparaturen lasse sich laut Verwaltung kein dauerhaft guter Zustand mehr erreichen.

Die Fahrbahnbreite von 5,20 Metern wird nicht verändert

Geplant ist nun eine grundhafte Erneuerung der Fahrbahn. Dabei soll der bestehende Straßenaufbau verstärkt werden. Vorgesehen sind eine sechs Zentimeter starke Asphaltbinderschicht sowie eine neue, vier Zentimeter dicke Asphaltdeckschicht. Bereiche mit Problemen in der Tragfähigkeit sollen vollständig bis in die unteren Schichten erneuert werden. Außerdem werden die Seitenbankette an das neue Höhenniveau angepasst.

Auch die Entwässerungseinrichtungen werden bei Bedarf erneuert oder nachprofiliert. Darüber hinaus sollen Verkehrseinrichtungen wie Schutzplanken oder Beschilderungen ersetzt werden, sofern dies nach aktuellem Stand der Technik erforderlich ist. Die Fahrbahnbreite von in der Regel 5,20 Metern bleibt unverändert, da sie den heutigen Verkehrsanforderungen entspricht.

Mit dem Erneuerungskonzept soll ein einheitlicher und verkehrssicherer Zustand der Strecke hergestellt werden. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 1,2 Millionen Euro geschätzt. Die Maßnahme soll für das Förderprogramm 2027 angemeldet werden. Nach aktuellem Stand könnten 75 Prozent der Baukosten über Fördermittel finanziert werden. Für den Kreis verbliebe damit ein Eigenanteil von rund 300.000 Euro.

Da die Entscheidung über Förderprogramme üblicherweise erst Mitte des Jahres fällt, soll gegebenenfalls ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn bei der Bezirksregierung Köln beantragt werden. So könnte die Ausschreibung rechtzeitig erfolgen und ein Baustart in den Sommermonaten 2027 möglich sein.