In Köln-Ehrenfeld ist ein Auto auf Schienen gefahren.

Eilmeldung

Berufsverkehr in Köln: Auto steht auf Gleisen in Ehrenfeld – KVB-Bahnen betroffen

Abo

Navigation

KStA PLUS abonnieren

Abo-Angebote

Artikel teilen

Schriftgröße ändern

Artikel zur Merkliste hinzugefügt

Rückgangig

Artikel von der Merkliste entfernt

Sie folgen nun

Rückgangig

Sie folgen

Brandursache unklar Ein Toter bei Brand in Altenheim in Mechernich

Neuer Inhalt

Mit zwei Drehleitern wurden Bewohner aus dem zweiten Obergeschoss gerettet.

Mechernich-Berg – Bei einem Brand in einem Seniorenheim in Mechernich-Berg ist in der Nacht zum Dienstag ein 65-jähriger Mann ums Leben gekommen. Zwei weitere Hausbewohner und ein Feuerwehrmann mussten verletzt in Krankenhäuser gebracht werden.

Der Brand war gegen 22.50 Uhr aus noch ungeklärter Ursache im 2. Obergeschoss des Alten- und Pflegeheims ausgebrochen. In dem Gebäude sind 96 Bewohner untergebracht. Die Rettungsleitstelle des Kreises Euskirchen löste Großalarm für die Feuerwehr und den Rettungsdienst wegen des möglichen Massenanfalls von Verletzten (MANV-2) aus.

Großaufgebot der Feuerwehr und des Rettungsdienstes

Daher steuerten neben den Einsatzkräften aus der Stadt Mechernich auch Einheiten aus Vlatten, Bürvenich und Zülpich die Einsatzstelle an. Während über die Mechernicher Drehleiter von der Straßenfront aus Bewohner aus dem zweiten Obergeschoss gerettet wurden, ging die Drehleiter aus Zülpich an der Südfront in Stellung und übernahm von dort aus die Menschenrettung.

Insgesamt zehn Rettungswagen, zwei Krankentransportwagen und fünf Notärzte standen bereit. Vorsorglich wurden auch drei Rettungshubschrauber angefordert. Zwei der Hubschrauber konnten auf dem Anflug wieder abdrehen, ein dritter landete an der Einsatzstelle, wurde aber schließlich nicht gebraucht.

Unter schwerem Atemschutz drangen die Angriffstrupps zu dem stark verrauchten Bereich vor, in dem das Feuer aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen ist. Den Brand konnten sie schnell löschen. Für den Mann im Brandzimmer kam aber jede Hilfe zu spät.

Das könnte Sie auch interessieren:

Die Bewohner in den beiden benachbarten Zimmern erlitten Rauchvergiftungen. Unter der Einsatzleitung von Markus Kurtensiefen, der von Kreisbrandmeister Peter Jonas unterstützt wurde, bereiteten die insgesamt 160 Einsatzkräfte die Evakuierung des Gebäudes vor.

Hausbewohner konnten zurück in ihre Zimmer

Nachdem die Flure aber mithilfe von Lüftern rauchfrei gemacht worden waren, stellte sich heraus, dass das Gebäude mit Ausnahme des betroffenen Flurbereichs bewohnbar geblieben ist und von einer kompletten Verlegung der Bewohner abgesehen werden konnte. Die aus dem Gebäude geretteten Menschen wurden bis zur Rückkehr in ihre Zimmer von Pflegepersonal und Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

Die Polizei beschlagnahmte nach den Löscharbeiten das Brandzimmer, um die Umstände zu klären, die zum Brandausbruch und zum Tod des 65-Jährigen führten.