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„Rock am Rathaus“Rund 800 Musikfans feierten mit drei Bands in Mechernich

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Das Foto zeigt die Band beim Auftritt und feiernde Fans vor der Bühne.

Die Coverband The Queen Kings wurde von den Musikfans in Mechernich gefeiert.

Die achte Auflage von „Rock am Rathaus“ war für den Veranstalter und die Mechernich Stiftung ein Erfolg. Der Verein plant weitere Veranstaltungen.

Rund 800 Besucher kamen zur achten Auflage von „Rock am Rathaus“. Gleichzeitig bedeutete das auch eine Spende in entsprechender Höhe für die Mechernich Stiftung: Ein Euro pro verkaufter Eintrittskarte ging an den guten Zweck.

„Wir feiern und denken dabei auch an die, denen es nicht so gut geht. Was gibt es Schöneres?“, sagte Ralf Claßen, stellvertretender Landrat des Kreises Euskirchen und Vorsitzender der Mechernich Stiftung. Mit der diesjährigen Ausgabe des Open-Air-Festivals auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus zeigte er sich entsprechend zufrieden. Wie bereits im vergangenen Jahr profitierte die Stiftung von der Veranstaltung.

Das Foto zeigt einen Sänger mit nach vorne ausgestreckten Armen am Mikrofon.

Sascha Krebs, Leadsänger der Queen Kings , trat bereits mit den Queen-Musikern Brian May und Roger Taylor auf.

Das Bild zeigt eine Sängerin mit Mikro auf der Bühne.

Rockwood-Sängerin Kerstin Bauer erwies sich als „Rock Röhre“.

Auffällig sei in diesem Jahr die große Altersspanne im Publikum gewesen, berichtete Sander. „Tatsächlich ist hier vom Kleinkind bis zum Senior alles vertreten.“ Während die Besucher vor der Bühne feierten, fanden die Musiker ihre Ruhe- und Cateringräume in den Büros des Standesamtes und der Steuerverwaltung im Rathaus.

Tres Hombres heizten mit einer ZZ-Top-Tribute-Show ein

Den Auftakt des Konzertabends machten die Tres Hombres, die mit ihrer ZZ-Top-Tribute-Show erstmals bei „Rock am Rathaus“ auftraten und als „Einheizer“ fungierten. Anschließend übernahmen die ebenfalls erstmals verpflichteten The Queen Kings die Bühne. Mit Frontmann Sascha Krebs, der stimmlich und optisch an Freddie Mercury erinnert, sorgte die Band schnell für ausgelassene Stimmung.

Unter den Gästen war auch eine 16-köpfige Gruppe aus Mechernich und Bergheim. „Wir treffen hier unsere Freunde“, erklärte Nicole aus Mechernich. Martin aus Bergheim, der bereits zum fünften Mal dabei war, lobte die Veranstaltung grundsätzlich: „Es ist schön, dass so etwas überhaupt in Mechernich stattfinden kann.“

Gerade im Sommer gebe es nur wenige größere Veranstaltungen unter freiem Himmel. Besonders hob er die Tonqualität hervor: „Die Anlage ist gut ausgesteuert, die Musik klingt gut.“

„Rockwood-Mädels“ trugen  Sweatshirts mit Bandlogo

Inzwischen hat sich „Rock am Rathaus“ zu einem festen Bestandteil des kulturellen Angebots in Mechernich entwickelt. Das zeigt sich auch daran, dass der veranstaltende Verein um Margret Eich, Reinhard Kijewski, Petra Himmrich und Michael Sander inzwischen zusätzliche Konzerte organisiert. Bereits im März gab es ein erstes Konzert in der Puszta-Hütte. Weitere Veranstaltungen sind geplant. Möglich sei das ehrenamtlich organisierte Festival nur dank der Unterstützung der Stadtverwaltung, des DRK-Ortsvereins und vor allem der Anwohner, betonte Sander. Schließlich findet das Konzert mitten in der Stadt statt und nicht auf einer Veranstaltungsfläche außerhalb.

Der Höhepunkt des Abends folgte gegen 22 Uhr. „Liebe Freunde der tanzbaren Rockmusik. Mehr muss ich nicht sagen: Freut euch auf Rockwood!“, kündigte Sander die Mechernicher Lokalmatadoren an. Die Band um Hagen Grohe, Kerstin Bauer, Frederik Frößl, Roland Büttgen, Peter Fischer, Rainer Peters und Ralph Winter spielte vor heimischem Publikum ihr traditionelles Heimspiel.

Besonders treu zeigte sich der Fanclub der Band. Die „Rockwood-Mädels“, erkennbar an ihren Sweatshirts mit Bandlogo, reisen ihrer Lieblingsband teilweise bereits seit 2009 hinterher.

Aus Euskirchen, Prüm, Wittlich, Schweich, dem Sauerland und sogar dem Emsland waren sie nach Mechernich gekommen. Warum? „Wir lieben die Band“, sagte Lilly. „Sie machen ehrliche Musik“, ergänzte Ingrid. Für Felicitas besitzt Rockwood „eine gute Seele“, während Simone es kurz und knapp auf den Punkt brachte: „Rockwood ist fantastisch.“