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Gummibären und Schoko-EierOstermarkt auf Burg Satzvey lockte große und kleine Besucher

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Die beiden Kinder stehen hinter zwei großen Pappeiern. Auf einem steht zu lesen: „Einfach mal in Schale werfen“. Hinter ihnen ein Schild mit der Aufschrift „Grüße aus Satzvey“, dahinter die Burg.

Grete und Gustav freuten sich über die vielen tollen Spielmöglichkeiten auf dem Satzveyer Ostermarkt.

Mit 90 Marktständen wurde beim diesjährigen Ostermarkt die Kapazitätsgrenze des Burggeländes erreicht.

Staunend und voller Vorfreude gingen Isabell und ihr kleiner Bruder Jonas auf die Osterhasen zu, die auf dem Hof von Burg Satzvey ihre Bastelwerkstatt aufgebaut hatten. Während ihre Eltern und Großeltern bereits einen freien Sitzplatz gefunden hatten, um Kraft für den weiteren Spaziergang auf dem weitläufigen Gelände zu sammeln, wollte der Nachwuchs eine kleine Erinnerung an seinen Besuch auf dem Ostermarkt in Form eines selbstgestalteten Kunstwerkes schaffen.

„Ich male ein cooles Dino-Ei“, verkündete der Vierjährige und griff zielstrebig nach den passenden Buntstiften, um seine Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Nicht weniger motiviert, hatte sich die große Schwester für ein klassischeres Motiv entschieden, mit dem sie ihr Osterei verzieren wollte. Im Laufe des Wochenendes entstanden auf diese Weise Hunderte farbenfrohe Souvenirs, die die stolzen Künstler im Anschluss ihren Freunden und Eltern präsentierten.

Für weitere Händler reicht der Platz nicht aus

Doch auch abseits der Bastelwerkstatt gab es für die kleinen und großen Marktbesucher vieles zu bestaunen. Musizierende und gute Laune verbreitende Schausteller zogen über das Gelände, und rund 90 Marktstände ließen während des ausgiebigen Einkaufsbummels kaum Wünsche offen.

„Wir haben inzwischen sogar einen Händlerstopp, weil einfach kein Platz mehr ist, um alle Anmeldungen annehmen zu können“, berichtete Gastgeberin Patricia Gräfin Beissel. Das Interesse an den über das Jahr verteilten Veranstaltungen sei schon immer groß gewesen, habe sich nach der letzten Winterpause aber noch gesteigert.

Auf Stelzen läuft ein als wißes Huhn verkleideter Akkordeonspieler übers Gelände, vor ihm, nur halb so groß, eine Musikerkollegin im gelben Federkleid.

Auf dem gesamten Gelände sorgten Musiker und Schausteller für gute Laune unter den zahlreichen Besuchern der Burg Satzvey.

Eine junge, als Osterhase kostümierte Mitarbeiterin, schleppt in einem Weidenkorb weiteres Naschwerk heran.

Kaum waren die kleinen Schatzsucher verschwunden, füllten die fleißigen Osterhasen die Verstecke mit neuen Süßigkeiten.

Aber nicht nur die Ausstellerinnen und Aussteller, sondern auch die Zahl der Gäste sei weiter gewachsen. Nachdem bereits beim „Dunkelbunten Szenemarkt“ neue Rekorde aufgestellt werden konnten und zwischenzeitlich halb Satzvey im Stau stand, habe das Team schnell reagiert, um den Ansturm bewältigen zu können.

Parksystem nach Andrang beim „Dunkelbunten Szenemarkt“ angepasst

„Das Marketing beim Vorverkauf wurde angepasst, und wir haben ein neues Parkplatzsystem“, erklärte Marc Schwarz vom Organisationsteam. Zudem könne ein Shuttle-Service künftig die Straßen Satzveys entlasten. „Alles zusammen sorgt dafür, die Abläufe beim Parken und am Einlass deutlich zu beschleunigen.“ Da am frühen Sonntagnachmittag bereits fast 2000 Gäste über den Markt schlenderten und der Ostermontag mit viel Sonne sogar noch mehr Besucher anlockte, war es für das neue System ein erster erfolgreicher Härtetest.

Wir haben inzwischen sogar einen Händlerstopp, weil einfach kein Platz mehr ist, um alle Anmeldungen annehmen zu können.
Patricia Gräfin Beissel

Eine Warteschlange am Eingang gab es dennoch. Zu groß war die Vorfreude auf die Ostereiersuche, bei der die Jungen und Mädchen zuvor versteckte Süßigkeiten ergattern konnten. Auch Mila, Ben und Lynn ließen sich am Sonntag von dieser Begeisterung anstecken. Während die älteren Geschwister sich zunächst in aller Ruhe einen Überblick über die möglichen Verstecke verschafften, wippte Mila schon vor dem Startsignal des Osterhasen aufgeregt von einem Bein auf das andere. Wenige Augenblicke später jagte sie über die Wiese zielsicher den ersten Gummibären und Schoko-Eiern entgegen.

Die beiden Kinder bemalen ihre Ostereier.

Die Geschwister Jonas und Isabell schufen sich in der Bastelwerkstatt des Osterhasen eine kreative Erinnerung an ihren Besuch auf der Burg Satzvey.

Das Mädchen zeigt stolz die gefunden Süßigkeiten.

Mit freudestrahlendem Lächeln feierte die sechsjährige Mila jede gefundene Süßigkeit.

Mit freudestrahlendem Lächeln reckte sie im Anschluss ihre in Windeseile gesammelten Leckereien in die Höhe, um sie ihren Eltern zu präsentieren. Kaum war der erste Beutezug vorüber, füllten die fleißigen Osterhasen die Verstecke mit neuen Süßigkeiten für die nächsten Kinder auf.

Tausende Besucher genießen frühlingshaftes Wetter

Zwischen atmosphärischen Fotomotiven vor der eindrucksvollen Wasserburg, duftenden Imbissständen und dem bunten Händlerangebot genossen am Wochenende Tausende Besucher das frühlingshafte Wetter.

„Es ist richtig cool hier“, fasste Grete ihre ersten Eindrücke zusammen. Gemeinsam mit ihrem Bruder Gustav hatte sie gerade vor der Osterkulisse für einen Schnappschuss im Fotoalbum posiert, bevor auch sie sich in Richtung der Hauptattraktion auf den Weg machen wollte. „Ich möchte heute unbedingt noch Ostereier suchen“, verkündete die Neunjährige mit einem hoffnungsvollen Blick zu ihrer Mutter.

Mit reichlich Schokolade und selbstgebastelter Osterdeko im Gepäck konnten die kleinen und großen Besucher ein stimmungsvolles Osterwochenende auf der Burg Satzvey genießen.