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Schockanrufe in Vettweiß91-Jährige übergibt Erspartes an Betrügerin

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Die Polizei warnt vor Betrug durch falsche Polizisten. (Symbolfoto)

Die Polizei warnt vor Betrug durch falsche Polizisten. (Symbolfoto)

Eine Welle von Betrugsanrufen erschüttert Vettweiß. Eine 91-jährige Frau wurde Opfer von falschen Polizisten und Polizistinnen.

Am vergangenen Samstag (3. Januar 2026) haben Betrüger und Betrügerinnen in Vettweiß ihr Unwesen getrieben. Insgesamt sieben Personen meldeten sich bei der Polizei, weil sie Anrufe von falschen Polizeibeamten und -beamtinnen erhalten hatten. In einem Fall waren die Täter und Täterinnen erfolgreich.

Eine 91-jährige Frau wurde am Samstagnachmittag von den Betrügern kontaktiert. Ein Mann gab sich am Telefon als Polizist aus und Tischt eine Lügengeschichte auf: In der Nachbarschaft habe es Einbrüche gegeben. Man wolle ihre Wertsachen nun in Sicherheit bringen. Um Vertrauen zu schaffen, wurde ein Codewort vereinbart.

Gegen 18.30 Uhr erschien dann eine Frau an der Haustür der Seniorin. Sie nannte das vereinbarte Codewort, woraufhin die 91-Jährige ihr eine hohe dreistellige Summe Bargeld sowie ihre Bankkarte aushändigte. Erst später, im Gespräch mit ihrem Enkel, wurde der Frau klar, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war. Sie erstattete Anzeige bei der echten Polizei.

So schützen Sie sich vor der Masche

Die Polizei rät dringend zur Vorsicht und gibt Tipps, wie man sich und Angehörige schützen kann: Legen Sie auf, wenn Sie ein Anrufer unter Druck setzt. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an und fordert Sie niemals auf, Geld oder Wertsachen zur Aufbewahrung zu übergeben. Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre Finanzen. Sprechen Sie mit Angehörigen oder vertrauten Personen über misstrauische Anrufe, bevor Sie handeln. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.