Angehörige hatten den Mann zunächst alleine gesucht und sein Auto entdeckt. Rettungskräfte waren unter anderem mit einem Hubschrauber im Einsatz.
Angehörige entdeckten das AutoVermisster nach Sucheinsatz im Seepark Zülpich tot aufgefunden

Blick auf das Strandbad im Zülpicher Seepark (Archivfoto).
Copyright: Seepark Zülpich
Ein 85 Jahre alter Mann ist nach einer größeren Suchaktion im Seepark Zülpich tot aus dem Wasser geborgen worden. Er sei am Mittwochmorgen (17. Juni) von Angehörigen an seinem Wohnort im Kreis Euskirchen vermisst worden, schilderte eine Sprecherin der Polizei.
Angehörige suchten zunächst allein und fanden das Auto des Vermissten
Zunächst hätten die Angehörigen den 85-Jährigen tagsüber selbst gesucht, dann nach einem Hinweis, dass er schwimmen gehen wollte, am Seepark in Zülpich Ausschau gehalten. Dort fanden sie demnach sein Auto und alarmierten die Polizei.
Die Polizei sei am Mittwochabend gegen 21 Uhr über den Vermissten informiert worden, teilte ein Pressesprecher später mit. Man habe am Abend rund eine Stunde lang auch mit Tauchern der DLRG, mit Feuerwehr und Spürhunden eine aufwendige Suchaktion eingeleitet. Es sei auch ein Rettungshubschrauber und technische Geräte eingesetzt worden.
Rettungskräfte bergen leblosen Körper aus Zülpicher See – Jede Hilfe zu spät
Der Mann sei schließlich gegen 22 Uhr von Rettungskräften leblos aus dem Wasser geborgen worden. Wiederbelebungsmaßnahmen waren vergeblich. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen, teilte der Pressesprecher weiter mit.
Die Polizei stellt weitere Ermittlungen an. Es sei von einem Badeunfall auszugehen, Hinweise auf ein Fremdverschulden lagen zunächst nicht vor. Der leblose Körper war rund 30 Meter vom Strand entfernt unter Wasser gefunden worden. Wie genau es dazu auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau im Zülpicher Seepark kam, sollte noch ermittelt werden. (dpa/jv)