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Surft.beach geschlossenBadesaison am Zülpicher See startet – Freibäder in Schleiden geöffnet

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Das Bild zeigt den Wassersportsee in Zülpich mit Sandstrand und Palmen im Frühling.

Am Strand unter Palmen liegen kann man ab sofort wieder im Seepark Zülpich.

Zum sommerlichen Wochenende startet der Zülpicher Seepark in die Badesaison. Bei der Surfschule surft.beach hingegen ruht der See still.

28 Grad und Sonne satt – die Wettervorhersage für das Pfingstwochenende in Zülpich klingt sehr nach Sommer. Pünktlich zu diesem ersten richtig warmen Wochenende startet der Seepark Zülpich in die Badesaison. Ab sofort sei das Schwimmen an der offiziellen Badestelle des Zülpicher Wassersportsees wieder möglich, teilt die Seepark Zülpich gGmbH mit.

Das Baden im See wird allerdings auch bei höheren Außentemperaturen erst einmal nur etwas für Hartgesottene sein. „Die eher kühlen Temperaturen noch zum vergangenen Wochenstart lassen das Wasser jetzt am Wochenende erfahrungsgemäß auf etwas knapp über 15 Grad steigen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Geschäftsführer Christoph M. Hartmann bezeichnet das als „regelrechte Abkühlung“.

Neue Schilder sollen am Zülpicher See auf Gefahren hinweisen

Für viele wird es vermutlich nur dazu reichen, die Füße reinzuhalten. Nutzen kann man die Badestelle aber auch zum Sonnen. Unter Palmen und mit den Füßen im Sand kommen mit etwas Fantasie bestimmt Urlaubsgefühle auf. Apropos Sand. Die 300 Tonnen, die im vergangenen Jahr neu angeschafft wurden, hat der Seepark nach eigenen Angaben gereinigt. In den kommenden Wochen sollen aber noch einmal 150 Tonnen neuer Sand hinzukommen. Die Wasserqualität der Badestelle in Zülpich wurde vom Umweltministerium und Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen weiterhin als „ausgezeichnet“ bewertet, was unter anderem durch eine regelmäßige Beprobung sichergestellt wird.

Für die Badeaufsicht hat der Seepark den Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland verpflichtet. Trotzdem gelte es, eine Sache zu bedenken: „Das Baden findet während der Saison jederzeit auf eigene Gefahr statt und ist außerhalb der Badesaison grundsätzlich verboten.“ Auch bei grüner Flagge gelte zudem weiterhin die Aufsichtspflicht von Eltern für ihre Kinder. Um auf die Gefahren einer natürlichen Badestelle und die Bedeutung der Beflaggung aufmerksam zu machen, sollen in diesem Jahr Schilder aufgestellt werden.

Surfschule soll mit neuer Betreiberfirma fortgeführt werden

Still ruht der See aktuell allerdings noch beim Nachbarn und Partner des Seeparks: surft.beach. Erst im vergangenen Jahr hatte die Kölner Firma den beliebten Surfspot von Tim Endlein übernommen und große Pläne geäußert. Nun scheint das surft.beach schon wieder geschlossen. Nach Angaben des Seeparks und der Stadt Zülpich wird der Betrieb des surft.beach Zülpich unter einer neuen Betreiberfirma fortgeführt. Aktuell laufen dazu Vertragsverhandlungen. „Sobald die offenen Punkte geklärt und die Verträge unterschrieben sind, kann das surft.beach Zülpich mit dem bewährten Angebot (z.B. Aquapark, Stand-up-Paddeling, Tret- und Grillboote, Windsurfen) wieder öffnen“, teilt die Stadt auf Nachfrage mit.

Die Kasse zum Seepark hat im Mai täglich ab 10 Uhr geöffnet, ab 9 Uhr gibt es bereits Einlass mit Jahreskarte oder Onlineticket. Ab Juni soll die Kasse um 9 Uhr öffnen.


Freibäder in Gemünd und Schleiden schon in Saison 2026 gestartet

Wer es lieber beheizt mag beim Schwimmen, kann auch die Freibäder in Schleiden und Gemünd besuchen. Seit Anfang Mai haben das Freibad Dieffenbachtal in Schleiden und das Gemünder Rosenbad wieder geöffnet. Letzteres erhält nach Angaben der Stadt Schleiden hier und da zudem ein kleines „Fresh-up“. In Abenden soll der Badebetrieb am 30. Mai losgehen, das Freibad in Heimbach hat noch geschlossen.

Alternativ dazu kann man sich natürlich jederzeit in den Badeseen der Region erfrischen. Seit vergangenem Sommer ist der Kronenburger See wieder zum Schwimmen freigegeben. Im Freilinger See bei Blankenheim kann das ganze Jahr über geschwommen werden. Gleiches gilt für die Badestelle Woffelsbacher Bucht am Rursee und das Naturfreibad Eiserbachsee in Rurberg.