Ein 35-jähriger Mann flüchtete am Mittwoch auf der A1 vor der Polizei. Seine Flucht endete mit einem Unfall.
Verfolgungsjagd auf der A1Polizei stoppt mutmaßlichen Betrüger nach Unfall

Die Verfolgungsjagd der Polizei fand auf der Autobahn 1 statt. (Symbolbild)
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Einem aufmerksamen Polizisten ist am Mittwochmittag, 20. Mai, auf der A1 im Autobahnkreuz Leverkusen ein verdächtiger VW Passat aufgefallen. Als der Fahrer kontrolliert werden sollte, gab er Gas und flüchtete. Die Verfolgungsjagd endete für den 35-jährigen Fahrer mit einem Unfall im Autobahnkreuz Wuppertal-Nord, wo er festgenommen wurde.
Mutmaßliches Täterfahrzeug im Zusammenhang mit Betrugsmasche
Nach Angaben der Polizei war der Passat bereits mehrfach im Zusammenhang mit der Betrugsmasche „falscher Polizist“ aufgefallen. Bislang war es den Tatverdächtigen jedoch immer gelungen zu flüchten. Der Beamte der Autobahnpolizeiwache Hilden, der auf dem Weg zum Dienst war, verständigte seine im Dienst befindlichen Kollegen und Kolleginnen, die die Verfolgung aufnahmen.
Der Flüchtende ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und raste mit hoher Geschwindigkeit davon. Dabei überholte er mehrfach andere Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen über den Seitenstreifen. Ein Polizeihubschrauber wurde zur Unterstützung ebenfalls eingesetzt.
Fahrer stand mutmaßlich unter Drogeneinfluss
Im Autobahnkreuz Wuppertal-Nord verlor der Fahrer auf der regennassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er auf die A43 in Richtung Münster wechseln wollte. Er schleuderte gegen die Schutzplanken. Der 35-jährige iranische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz wurde unverletzt festgenommen.
Bei dem Mann ergab sich der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Aufgrund fehlender Haftgründe wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (red)
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