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18. AusgabeLeichlinger Grammo-Musik-Festival soll Festival für alle sein

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Die Band „KvR“  war eine von 14 Gruppen, die in Leichlingen spielten.

Die Band „KvR“  war eine von 14 Gruppen, die in Leichlingen spielten.

14 Bands standen auf der Bühne im alten Stadtpark.

Das Grammo-Musik-Festival ist mittlerweile eine feste Tradition in Leichlingen, das findet auch Organisator Joshua Mers: „Mittlerweile hat sich das als eine der größten Veranstaltungen in Leichlingen etabliert.“ Drei Tage lang spielten insgesamt 14 Bands und Gruppen auf der großen Bühne im alten Stadtpark. Der Reiz des Festivals geht aber über Livemusik hinaus: Natürlich habe sich die Veranstaltung in den Jahren auch entwickelt, so Mers, man versuche beispielsweise, auch viel mehr Kinder und Familien anzusprechen, denn es gehe darum ein Festival für alle zu schaffen.

Kinder sah man am Samstagnachmittag viele auf der Veranstaltungsfläche – auf dem Trampolin, der Hüpfburg oder auch mit ihren Familien beim Schlendern über die Wiese des alten Stadtparks. Auch am Vormittag sei schon ordentlich was losgewesen, so Mers. 400 Menschen seien auf der Wiese aktiv gewesen, als die Tanzschule „Step Touch“ zu Besuch war.

Ich bin immer noch nervös.
Joshua Mers, Veranstalter

Aber „Hauptaugenmerk sind schon die Livebands“, erklärt Organisator Joshua Mers. In diesem Jahr sind es 14 verschiedene - eine davon ist die Band „KvR“ – „Kurz vor Rente“. Und der Name passe, denn „wir haben tatsächlich noch einige, die kurz vor der Rente sind“, so die Band.

Wegen der Musik war aus Witzhelden auch Renate Ommer gekommen. Dass sie nicht weiß, welche Bands spielen, das stört sie gar nicht, denn die Musik sei sowieso gut und die Stimmung natürlich auch. Aber an diesem Wochenende lade natürlich auch das gute Wetter besonders ein, findet Ommer.

Und das Wetter war wirklich gut - die Schattenplätze bei knapp über 30 Grad heiß begehrt. „Wir hatten Pfingsten schon alles“, erzählt auch Organisator Joshua Mers, von Regen und kalten Temperaturen bis hin zu 37 Grad sei schon alles dabei gewesen, drum freue er sich jetzt sehr über das Wetter.

Mers organisiert das Festival nun schon zum achten Mal gemeinsam mit seiner Schwester. Auch für ihn ist es ein besonderes Wochenende, auf das er sich sehr freut, aber: „Ich bin immer noch nervös“, verrät der Organisator. Denn Kleinigkeiten könnten immer schief gehen.

Die Idee für das Festival war damals aus der Gaststätte „Grammophon“ entstanden, die sein Vater betrieb. Mittlerweile wird das Festival organisiert durch die „Grammoventa GmbH“, die sich schon ein Dreivierteljahr vor der nächsten Veranstaltung mit der Organisation auseinandersetzt, denn die Bands müssen früh gebucht werden, erklärt Mers, der ankündigte, dass das Festival auch in seine 19. Auflage gehen werde.