Insgesamt plant die Dornieden-Gruppe 30 Wohneinheiten auf der knapp 8000 Quadratmeter großen Fläche.
Anpassung der PläneIn Unterbüscherhof soll auch ein Mehrfamilienhaus entstehen

In Unterbüscherhof soll ein neues Wohngebiet entstehen. Dort, wo früher einmal die Firma S+S Armaturen saß.
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Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Tourismus (SWT) sollen in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 21. September, dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. A 5 „Unterbüscherhof“ zustimmen. Wie berichtet, will die Dornieden-Gruppe über ihr Tochterunternehmen Vista Reihenhaus auf der knapp 8000 Quadratmeter großen Fläche, an der bis 2013 die Firma „S+S Armaturen“ saß, Wohnungen bauen.
Zunächst war von 28 Wohneinheiten die Rede, 14 davon in Doppelhäusern, 14 als Reihenhäuser. Insgesamt wolle man eine „familienfreundliche Wohnbebauung in Form einer verdichteten Ein- und Zweifamilienhausbebauung“, heißt es in der Vorlage. Die in der nächsten STW-Sitzung zu beschließende Fassung ist leicht angepasst an den ersten Entwurf: Das Büro ISR plant jetzt mit 30 Wohneinheiten, 16 in Doppel- und zehn in Reihenhäusern.
Sieben Reihenhäuser sollen geförderte Wohnungen bekommen, „zur Stärkung einer sozial gerechteren Wohnraumversorgung“. Zwei davon sollen Zweifamilienhäuser sein, die auch für Mehrgenerationenwohnen geeignet seien. Und neu: „Im Sinne einer angemessenen baulichen Durchmischung und einer standortgerechten Erweiterung der Zielgruppenansprache ist im Nordwesten des Plangebiets ergänzend ein Mehrfamilienhaus mit vier bis fünf Wohneinheiten vorgesehen.“
Alle Häuser sollen Satteldächer bekommen, die im Süden bekommen Keller. Erschlossen wird das Gebiet im Norden über die Straße Unterbüscherhof, im Wohngebiet ist eine L-förmige Wohnstraße vorgesehen. Zudem ein Fußweg zwischen Osten und Westen. Es gibt sowohl private als auch öffentliche Parkplätze sowie Fahrradabstellanlagen.
Mit Wärme wird das neue Wohngebiet über eine Wärmepumpe versorgt, Schmutzwasser soll in bestehende Kanäle der umliegenden Straßen ablaufen. Das Regenwasser soll über einen Stauraumkanal zunächst zurückgehalten werden. Wo es versickern könne, werde noch geprüft. Es soll aber eine Fläche im Plangebiet für ein Retentionsbecken freigehalten werden. Im Osten ist eine Grünfläche geplant, die Hainbuche im Nordosten wird ins Grünkonzept einbezogen.
