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WitzheldenDie SPD Leichlingen wirbt für Kaufvorstoß zur Alten Post

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Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude verfällt zusehens.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude verfällt zusehens.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude verfällt zusehens.

Yvonne Göckemeyer, SPD-Ratsmitglied und selbst Witzheldenerin, fasst die Lage ganz gut zusammen: „An diesem Punkt waren wir vor fünf Jahren schon einmal.“ In einer Mail, die die Sozialdemokratin an die anderen Ratsmitglieder geschickt hat, geht es um die Alte Post im Leichlinger Höhendorf. Die ehemalige, unter Denkmalschutz stehende Gaststätte, die dem Opladener Bauunternehmer Hans-Hugo Hungerberg gehört, verfällt zusehens.

Genauer gesagt geht es in Göckemeyer Mail um den Vorstoß der SPD, dass die Stadt das historische Gebäude aus dem Jahr 1850 kaufen soll. Die Stadt hält das für nicht wirtschaftlich und vor allem angesichts der aktuellen Haushaltslage nicht darstellbar, wie sie am Donnerstag auf Anfrage der CDU mitgeteilt hatte. Der Bezirksausschuss hatte zuletzt mehrheitlich für den Kauf gestimmt. Der Rat muss noch entscheiden.

Dieselbe Konstellation lag 2021 schon mal vor: Der Bezirsausschuss hatte dafür gestimmt und der Rat musste nachziehen. Das tat er aber nicht und lehnte den Vorschlag ab. Yvonne Göckemeyer wirbt jetzt bei den anderen Ratsvertretern für den Vorschlag ihrer Fraktion und präsentiert ein Liste mit möglichen Förderungen: So hofft sie auch Zuschüsse durch die Städtebauförderung oder die Denkmalpflege vom Land. Dazu bringt sie zusätzliche Unterstützung durch Stiftungen ins Spiel. Die Entscheidung über den Kauf fällt am 23. März.