Nach einem brutalen Angriff auf Polizisten in Leverkusen durchsucht die Polizei nun gezielt Gebäude der Hauptverdächtigen.
Nach Angriff auf PolizistenRazzien bei Clan-Großfamilie in Leverkusen

Die Polizei ist seit dem frühen Morgen in Leverkusen im Einsatz.
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In Leverkusen führt die Polizei Durchsuchungen bei Personen durch, die als mutmaßliche Rädelsführer gelten. Die Aktion steht im Zusammenhang mit einem gewalttätigen Übergriff auf Beamte vor zwei Monaten. Laut dpa-Informationen werden seit den frühen Morgenstunden mehrere Gebäude durchsucht.
Der zugrundeliegende Vorfall ereignete sich am Ostersonntag, dem 5. April. In den Räumlichkeiten einer ehemaligen Shisha-Bar in Leverkusen hatten sich rund 50 Personen zu einer Feier versammelt, die mehrheitlich einer Roma-Großfamilie zugerechnet werden. Als wegen Ruhestörung alarmierte Einsatzkräfte eintrafen, wurden sie von zahlreichen Anwesenden angegriffen.
Einsatzkräfte bei Auseinandersetzung verletzt
Infolge dieser Attacke trugen drei Polizeibeamte teils gravierende Verletzungen davon. Eine 29-jährige Beamtin verlor nach früheren Mitteilungen durch eine geworfene Flasche mehrere Zähne. Ein Kollege erlitt eine Armfraktur, und eine weitere Polizistin kam mit leichteren Blessuren davon.
Eine speziell dafür gebildete Ermittlungsgruppe nahm zunächst 22 Beschuldigte in den Fokus. Inzwischen konnten durch die Analyse von Zeugenaussagen und dem Material von Bodycams drei Personen als vermutliche Anführer identifiziert werden. Die derzeitigen Durchsuchungen richten sich gezielt gegen diese Hauptverdächtigen. (dpa/red)
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