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Bauen und Umwelt in Leverkusen„Startergespräch“ soll Streit im Rathaus verhindern

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Was und wie groß wird gebaut an der Waldstraße am Friedhof Reuschenberg? Auch im Rathaus wird noch diskutiert. 

Leverkusen – Am offenkundigsten wurden die Konflikte bisher am Bohofsweg: Das Baudezernat wollte dort eine Öko-Vorzeigesiedlung ermöglichen, das Umweltdezernat grätschte dazwischen, wies auf die Bedeutung des Gebiets als Kaltluft-Schneise für das Klima und den Wert des Bodens hin. Das Resultat: Die Öko-Siedlung kommt nicht.

Die Lehre aus dem Fall: Bau- und Umweltdezernat führen ein „Startergespräch“, bevor sie mit Plänen kommen, in denen Grünzonen betoniert werden. Klima- und Artenschutz, Lärm und andere Effekte von Neubauten sollen intern abgewogen werden. Erst danach geht es in die Detailplanung.

Premiere beim Reuschenberg-Plan

Erstes Beispiel ist ein Areal am Friedhof Reuschenberg. Zwischen Waldstraße und dem Weiherberg wollen zwei Investoren diverse Häuser bauen und zusätzlich dem nahen Wildpark 97 Parkplätze bescheren. Die Idee stößt bei den Anwohnern auf massiven Widerstand. Vorigen Spätsommer hat der damals wahlkämpfende Oberbürgermeister Uwe Richrath das sehr deutlich zu spüren bekommen. Und den Bürgern erklärt, dass noch alles im Fluss sei.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Umwelt- und Baudezernat befinden sich noch in der Abstimmung. Und deshalb positionieren sich auch die Politiker noch recht vorsichtig. Im Bauausschuss war das jetzt noch einmal zu erkennen. Klar ist nur, dass niemand den Bereich gänzlich unberührt lassen will. Zum Beispiel Markus Pott: „Das ist eine Fläche, die man nicht komplett ungenutzt lassen kann.“ Für den Mann von Opladen plus ist nur die Frage, in welchem Umfang gebaut werden sollte. Dass es drei Mehrfamilien- und 14 Reihenhäuser nebst Garagen werden, sei keineswegs ausgemacht, ist auch die Meinung von Roswitha Arnold (Grüne). Ihr kommen vor allem die geplanten Mietshäuser reichlich groß vor.

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Auch Sozialdemokrat Michael Hüther wünscht sich weniger Beton am Rand des Friedhofs. Da bedurfte es gar nicht der Worte von Benedikt Rees. Der Vertreter der Klimaliste erinnerte die SPD an ihr Versprechen, die Neubaupläne am Reuschenberg „nicht gegen die Bevölkerung durchzusetzen“.

Alles wird demnach davon abhängen, worauf sich Umwelt-und Baudezernat im ersten „Startergespräch“ einigen. Von