Wegen niedriger Pegelstände verbietet die Bezirksregierung Köln es, aus einer ganzen Anzahl von Nebenflüssen des Rheins Wasser zu entnehmen.
DürreBezirksregierung Köln spricht Verbot für die Wupper aus

Die Wupper in Opladen nahe der Ludwig-Rehbock-Anlage.
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Die Bezirksregierung verbietet es, aus der Wupper Wasser zu entnehmen. Das geschehe angesichts niedriger Pegelstände zum Schutz von Tieren und Pflanzen, teilte die Bezirksregierung am Freitag mit. Das Verbot gilt ab Montag, 6. Juli. Es bezieht sich auf mechanische oder elektrische Pumpen oder Saugvorrichtungen und auf fahrbare Behältnisse. Ausdrücklich genehmigte Entnahmen von Wasser sind davon ausgenommen. Viehhalter, etwa Schafhirten, dürfen ihre Tiere weiter mit Wasser aus der Wupper tränken; ebenso ist das Schöpfen von Wupperwasser mit der Hand nicht von dem Verbot betroffen.
Zur Begründung teilt die Kölner Behörde weiter mit, dass viele Flüsse und Bäche wegen der geringen Niederschläge der vergangenen Monate sehr wenig Wasser führten. Ihre Pegel seien auf ein Niveau gesunken, das sonst erst im Spätsommer erreicht werde. Das Verbot gilt nicht nur für die Wupper, sondern auch für Sieg, Agger, Rur und Erft.
Wer es missachtet, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen. Das Verbot gilt zunächst bis zum 30. September 2026, der Zeitraum kann bei Bedarf aber geändert werden. Kurze, starke Regengüsse bedeuten keine Entwarnung für die Gewässer. An ein Aufheben des Verbots ist erst zu denken, wenn sich die Wasserstände dauerhaft wieder erhöhen. (ps)
