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Geheimtipp AquilaparkSo soll die Leverkusener Grünanlage aufgefrischt werden

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Der Aquilapark in Küppersteg soll im kommenden Jahr gründlich saniert werden.

Leverkusen – Der Aquilapark, im Nordosten Küpperstegs nahe der A3 an der Robert-Blum-Straße gelegen, ist den Nachbarn ein vertrauter Erholungsort, für Leverkusener in anderen Stadtteilen eher ein Geheimtipp. Die Grünanlage um einen in den 50er Jahren angelegten See macht zwar keinen wirklich ungepflegten Eindruck, bedarf aber doch inzwischen einiger Nachbesserungen.

Die SPD-Fraktion im Stadtbezirk II ging der Sache nach und erfuhr dann in der Sitzung der Bezirksvertretung, dass die Stadtverwaltung sich der Sache bereits angenommen hatte und den Park im kommenden Jahr gründlich sanieren will.

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Die Betonmauer symbolisiert den Sanierungsbedarf im Park.

Erkennbaren Sanierungsbedarf dokumentiert gegenwärtig die Mauer vor dem sogenannten Sonnenplateau am Nordende des Sees. Die dunkelgraue Betonwand am Ufer zeigt immer wieder helle Ausblühungen. Die sollen erneut beseitigt und durch einen hellgrauen Anstrich künftig weniger auffällig erscheinen, so die Auskunft des Fachbereichs Stadtgrün. Leider gebe es im Aquilapark immer wieder „erhebliche Vandalismusschäden“, so müssten auch einige der 34 Bänke im Park ausgetauscht werden.

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Die Bänke werden häufig beschmiert, beschädigt und sind schlicht altersschwach. Sie werden nach und nach ausgetauscht.

Dass das Wasser im See „extrem trüb“ sei, wie die SPD anmerkte, sieht die Expertin von Stadtgrün so nicht. Im Frühjahr 2021 erst sei die Schlammdicke am Boden des maximal nur anderthalb Meter tiefen Teiches gemessen worden und diese sei so gering, dass kein Bedarf an einer Entschlammung bestehe.

Wasserqualität stimmt

Die grünliche Farbe des Sees, der über keinen natürlichen Zu- und Abfluss verfügt und dessen Grundabdichtung aus Asphalt bestehe, sei durch Algen und Schwebstoffe im Wasser verursacht und somit natürlich und kein Grund zur Besorgnis. Zur Wasserumwälzung werde demnächst ein zweiter Sprudler eingebaut. Zur Trübung des Wasser trügen aber auch die Gänse bei, die sich dort aufhielten und von Passanten verbotenerweise gefüttert würden.

Überquellende und von Vögeln geplünderte Mülleimer sind ein weiteres Problem, das die Verwaltung erkannt hat und angeht. So sollen die im Park verteilten 22 Mülleimer, die wöchentlich geleert werden, nach und nach durch Behälter mit Abdeckung ersetzt werden, bei denen es Vögeln erschwert wird, an den Müll zu gelangen. Ob die Behälter in den Sommermonaten öfters geleert werden sollten, verspricht die Stadtverwaltung zu prüfen.

Wenn Hundehalter Probleme bereiten

Hundekotbeutelspender sollen im Aquilapark – entgegen einem Wunsch der SPD – nicht installiert werden. Der Fachbereich Stadtgrün hat mit ihnen keine guten Erfahrungen gemacht: „Von dem Angebot wird anscheinend fast nur der Kreis von Hundehaltern angesprochen, der ohnehin darauf achtet, keinen Unrat zu hinterlassen“, heißt es in der Stellungnahme des Amtes.

Die Anzahl der Hundehaufen in den Grünanlagen habe sich durch ein solches Gratisangebot nicht verändert. „Außerdem kommt es leider regelmäßig vor, dass Hundebesitzer nicht nur einen Beutel aus dem Spender ziehen, sondern gleich hunderte auf Reserve mitnehmen. Die Beutelspender können so schnell gar nicht nachgefüllt werden, wie sie geleert werden.“

Auch eine Anleinpflicht existiert im Aquilapark nicht. Diese gilt nach dem Landeshundegesetz nur in Hauptgeschäftszentren, Fußgängerzonen, Innenstadtbereichen und bei öffentlichen Veranstaltungen. Eine städtische Verordnung verfügt die Anleinpflicht außerdem von Mai bis September für den Hitdorfer See, den Stöckenbergsee und den Großen Silbersee; sie gilt vor allem dem Schutz von Wildvögeln. Eine stadtweite Anleinpflicht ist bei der Stadt in Arbeit, heißt es. Zuvor müssten gut erreichbare Freilaufflächen für Hunde in ausreichender Anzahl ausgewiesen werden. (ger)

Außerdem sollen bei der anstehenden Sanierung im kommenden Jahr an zwei Stellen Treppenstufen aus Wegen beseitigt und durch barrierefreie Rampen ersetzt werden. Die Spielplätze, deren Ausstattung regelmäßig kontrolliert werde, seien in einwandfreiem Zustand, dort sei ein Austausch nicht erforderlich.

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Die Idee, einen Mehrgenerationenspielplatz in der Nähe des Seniorenzentrums einzurichten, soll geprüft werden. Eine einzelne Tischtennisplatte wird als zusätzliches Freizeitangebot im westlichen Teil des Parks, zum Montessoriweg hin, aufgestellt, ein Picknicktisch am Spielplatz im Norden, nahe der Pestalozzistraße.