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GewerbemietenSteigende Nachfrage nach Büroflächen und Parkplätzen in Leverkusen

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Trotz Leerständen sind die Mieten für Ladenlokale in Leverkusen im Allgemeinen stabil. Je zentraler die Lage, desto höher die Miete.

Leverkusen – Mag der Online-Handel dem Einzelhandel auch zunehmend Konkurrenz machen, Auswirkung auf die Höhe der Ladenmieten hat dies in Leverkusen noch nicht gehabt.

Die Arbeitsgemeinschaft Gewerbliche Mieten in Leverkusen hat für 2016 eine erhöhte Nachfrage an Ladenlokalen und Büroflächen bei konstanten Preisen festgestellt. Nur das Parken in der Stadt wird teurer: Die Kosten für Garagen und Parkplätze in Leverkusen sind erneut gestiegen.

Traditionell werden die aktuellen Mietpreistendenzen für Gewerbeflächen jährlich zum 1. Juli veröffentlicht. Stabile Ladenmieten gelten im gesamten Stadtgebiet.

Die Beobachter und Akteure am Standort

In der Arbeitsgemeinschaft Gewerbliche Mieten sind die wesentlichen Akteure auf dem Leverkusener Immobilienmarkt vertreten. Darunter befinden sich der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Leverkusen, die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL), der Einzelhandels- und Dienstleistungsverband, der Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümerverein sowie die Vertreter des Maklerverbandes (IVD) und der örtlichen Maklervereinigung Leverkusener Immobilienbörse (LIB).

Die Koordination der Arbeitsgemeinschaft erfolgt seit sechs Jahren durch die Wirtschaftsförderung Leverkusen (WFL).

Die aktuelle Mietpreisübersicht für 2016 kann bei allen Vertretern angefordert werden, so beim Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-Verein Leverkusen und Umgebung oder bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses in der Stadt Leverkusen, sowie auf den Internetseiten der Stadt Leverkusen und der Wirtschaftsförderung. (riw)

www.wfl-leverkusen.de

„In der City ist die Nachfrage nach kleinen, zeitgemäßen Ladenlokalen sogar etwas höher als das Angebot“, so vermeldet die Wirtschaftsförderung Leverkusen. „In Opladen konsolidieren sich die Preise auf einem Niveau, das neuen, standortgerechten und inhabergeführten Konzepten Raum für Entwicklungen gibt. Das Stadtbezirkszentrum Schlebusch zeigt trotz geringfügigen Veränderungen nach unten aber weiterhin robust.“

Die höchsten Ladenmieten (außerhalb der Rathaus-Galerie) sind am Wiesdorfer Platz zu erzielen mit bis zu 30 Euro pro Quadratmeter, die niedrigsten in den Nahversorgungszentren in der Stadtteilen. Der Leverkusener Büromarkt, von der WFL auch auswärts beworben, verzeichnet eine erkennbare Steigerung der Nachfrage und auch die Anzahl der Mietabschlüsse für Büroflächen zieht an.

Stabile, aber weiterhin moderate Preise machen Leverkusen zum einen für Unternehmensansiedlungen, aber auch für Investoren neuer Büroimmobilien zu einer interessanten Standortalternative gegenüber dem Nachbarn Köln.

Zentren sind Toplagen

Für moderne Büros in Neubauten werden inzwischen in der Regel zwölf Euro pro Quadratmeter erzielt. Als Toplagen gelten hier die drei Zentren Wiesdorf, Opladen und Schlebusch sowie die Neue Bahnstadt Opladen und der Innovationspark Manfort.

„Die Strategie, Leverkusen als regionalen Bürostandort zu etablieren, zeigt erste positive Ansätze“, so Frank Obermaier, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Leverkusen. „Die Region ist nicht zuletzt aufgrund der im Herbst 2015 gestarteten Kampagne »Leverkusen – der clevere Standort« auf Leverkusen als attraktiven Büro- und Dienstleistungsstandort aufmerksam geworden.“ Die Arbeitsgemeinschaft hat daher die Schusterinsel in Opladen erstmals als einen Teilmarkt ausgewiesen, um sie stärker als eigenständigen Bürostandort innerhalb Leverkusens zu profilieren.

Bei den gewerblich genutzten Räume und Hallen ist eine konstante Nachfrage bei einem leichten Rückgang des Angebots zu beobachten. Aktuell schlägt sich das aber noch nicht auf die Preise nieder. Parkraum ist in Leverkusen weiterhin knapp und begehrt. Autofahrer müssen daher das dritte Jahr in Folge tiefer in die Tasche greifen, um ihr Auto unterzubringen. Preissteigerungen von monatlich fünf bis zehn Euro sind an vielen Stellen in der Stadt bei Neuvermietungen keine Seltenheit.