Zwischen Insolvenzen bei Dienstleistern und fehlenden personellen Ressourcen – die Gründe für die Probleme sind vielfältig.
Liegt auch an den FinanzenDiverse Straßenprojekte der Stadt Leverkusen stocken

Die Bauarbeiten am neuen Kreisverkehr Hitdorfer Straße/Ringstraße werden auch 2026 nicht abgeschlossen.
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Wie eigentlich in allen Städten und Gemeinden verursachen auch in Leverkusen die nicht fleckendeckend idealen Straßen immer wieder für Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. Die Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen sorgen nun für Transparenz, was diverse Projekte von Straßeninstandsetzungen betrifft, die derzeit noch nicht finalisiert sind – obwohl das eigentlich schon der Plan war.
Dies steht in manchen Fällen im direkten Zusammenhang mit Dienstleistern, die ihre Aufträge nicht wie ursprünglich erwartet erfüllt haben. So etwa bei der Instandsetzung auf der Theodor-Storm-Straße, der Heinrich-von-Kleist-Straße, in Teilen der Schenkendorfstraße, in Teilen der Hebbelstraße sowie in der Geibelstraße.
Diverse Projekte mussten ins Jahr 2026 verschoben werden
Bei dem Projekt der Stadt kam es im Anschluss an die Instandsetzung der Hebbelstraße im Bereich Geibelstraße bis Heinrich-von-Kleist-Platz dazu, dass das ausführende Unternehmen insolvent ging – und so das Projekt so vorerst auf Eis gelegt werden musste. Mittlerweile ist ein anderes Unternehmen zur Fortführung gefunden – ab März 2026 soll es weitergehen.
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Die Instandsetzung der Ringstraße im Bereich der Awo-Kita zwischen Widdauener und Weinhäuser Straße war eigentlich für den Spätsommer 2025 angedacht. Das ausführende Unternehmen konnte dies aber aufgrund „kurzfristiger Nichtverfügbarkeit“ nicht realisieren.
Witterung kommt in die Quere
In den vergangenen Monaten kam der Umsetzung dann die Witterung in die Quere. Es benötigt laut der Technischen Betriebe eine Mindesttemperatur von zehn Grad für den Einbau des Prägeasphaltes, also kein Projekt für einen kalten Winter. Dementsprechend soll es in den Osterferien, dann hoffentlich mit höheren Temperaturen, weitergehen.
Die Arbeiten im Kreuzungsbereich Alkenrather Straße/Elisabeth-von-Thadden-Straße/Carlo-Mierendorff-Straße mussten indes verschoben werden, weil es im dafür eingeplanten Zeitraum Leitungsverlegungen der EVL gab. Beides gleichzeitig umzusetzen, ging nicht, daher muss das Straßenbauprojekt nun 2026 weitergeführt werden.
Die Arbeiten auf dem Weg zwischen Imbacher Weg 40a und Imbacher Weg 120 unterhalb Am Plattenbusch sowie an der Kreuzung Heinrich-Brüning-Straße/Rheindorfer Straße kamen 2025 „aufgrund fehlender personeller Kapazitäten“ nicht zustande, 2026 sollen die Projekte umgesetzt werden.
Für die Instandsetzung Yitzhak-Rabin-Straße/Hitdorfer Straße von der Ortsdurchfahrt auf Höhe der Bundesautobahn BAB 59 und dem neuen Kreisverkehr Hitdorfer Straße/Ringstraße ist nicht einmal das möglich. Aufgrund „fehlender Finanzierung“ ließ sich das Vorhaben schon 2025 nicht umsetzen, das wird auch 2026 nicht der Fall sein.


