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TrockenheitDürre macht den Eichen an der Europaallee in Opladen zu schaffen

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Junge Bäume an der Europaallee in Opladen

Etliche der jungen Eichen, die vor Jahren an der Europaallee gepflanzt wurden, sind in keinem guten Zustand.

Die jungen Bäume an der Europaallee in Opladen haben mit dem Wassermangel zu kämpfen. Die Stadt bewässert sie regelmäßig.

Wer die Europaallee in Opladen entlangfährt, sieht in diesen Wochen etliche der jungen Bäume in einem schlechten Zustand. Die anhaltende Trockenheit setzt den Eichen, die hier vor sieben und dreieinhalb Jahren gepflanzt wurden, offenbar sehr zu. Und das trotz der Bewässerung mithilfe von Wassersäcken, die Mitarbeitende des Fachbereichs Stadtgrün an die Baumstämme gelegt haben.

Auf Nachfragen dazu teilt die Stadt mit, dass ihr entlang der Europaallee 38 Bäume bekannt sind, „die mehr oder weniger Schaden genommen haben könnten“. Die Verwaltung spricht zwar selbst von einem „schwierigen Standort“, drückt sich aber bewusst vorsichtig aus, weil man aktuell noch nicht sagen könne, wie viele Bäume definitiv abgestorben sind, „da ein eventueller Neuaustrieb im Spätsommer oder im Frühling nächsten Jahres abgewartet werden muss“.

Im Zuge der Anlage der Allee, die überhaupt erst im Zusammenhang mit dem städtebaulichen Projekt Neue Bahnstadt Opladen möglich wurde, hatte die Stadt im Frühjahr 2019 zwischen dem Busbahnhof und dem Kreisverkehr mit der Robert-Blum-Straße etwas mehr als 130 Sumpfeichen pflanzen lassen. Doch die Wahl dieser Baumart, die heiße und trockene Sommer gut überstehen soll, erwies sich nur zum Teil als richtig. Im Januar 2023 waren jedenfalls viele der Sumpfeichen tot und mussten ersetzt werden. Die Stadt setzte nun auf eine andere Eichenart, die Traubeneiche, und pflanzte vor dreieinhalb Jahren 70 Bäume nach.

Ob es sich nun an der Allee um Sumpf- oder Traubeneichen handelt, die diesen Sommer nicht überstanden haben werden, kann die Verwaltung begreiflicherweise erst sagen, wenn die Wachstumsperiode vorbei ist und klar wird, wie viele der Bäume tatsächlich abgestorben sind. Tote Eichen sollen aber ersetzt werden. Für Ersatzpflanzungen sind im Haushalt Mittel freigegeben. Aus diesem Topf würde das Geld für eventuell nötige neue Bäume an der längsten Allee der Stadt stammen.