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MorsbroichAusschuss beschließt Erhöhung von Eintrittspreisen und Gastro-Verhandlungen

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Der Herkenrath Hof soll am Schloss Morsbroich bleiben.

Der Herkenrath Hof soll am Schloss Morsbroich bleiben.

Der Kulturausschuss gab der Verwaltung grünes Licht: Der Herkenrath Hof soll bleiben, der Eintritt ins Museum Morsbroich leicht steigen.

Es sei „eine sehr große Baustelle“, die man mit dieser Entscheidung schließe, sagte am Mittwochabend im Kulturausschuss Arthur Horváth, Fachbereichsleiter Kultur und Stadtmarketing der Stadt Leverkusen. Und die Ausschussmitglieder sahen das offenbar genauso: Einstimmig erteilten sie der Stadt den Auftrag, mit den Betreibern des Schlosscafés Morsbroich, dem Team vom Herkenrath Hof, in Verhandlungen für einen langfristigen Mietvertrag einzusteigen.

Ein Gastroangebot in Morsbroich haben sich in den vergangenen Jahren viele Menschen gewünscht. Die Stadt und sicher auch das Museumsteam erhoffen sich davon mehr Gäste im Ensemble. Perspektivisch soll Kresimir Kozina auch das Restaurant wieder eröffnen, auch wenn dafür noch einiges gemacht werden muss, vorwiegend an der Elektrik. Wie es in der Vorlage heißt, soll der Gastronom auch zu Investitionen bereit sein. Mit dem Schlosscafé, das Kozina seit Sommer vergangenen Jahres führt, habe man „hervorragende Erfahrungen gemacht“, bekräftigte Horváth.

Ebenfalls einstimmig segneten die Ausschussmitglieder die Erhöhung der Eintrittspreise fürs Schloss Morsbroich ab. 2018 waren die zuletzt angepasst worden. Ab 1. August 2026 sollen Erwachsene für ein Einzelticket zehn Euro statt acht zahlen. Von vier auf fünf Euro sollen die Kosten für ein ermäßigtes Ticket für Schüler, Studenten, Azubis, Bufdis, Sozialhilfeempfänger, Rentner und Kunstvereinsmitglieder steigen.

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Als „vernünftig“ in Zeiten der Haushaltskrise bezeichnete Nils Kampschule (SPD) die Erhöhung, wenngleich er klar machte, dass man in anderen Zeiten eher nicht für eine Erhöhung von Eintrittspreisen für die Leverkusenerinnen und Leverkusener gestimmt hätte. Gisela Schumann (CDU) findet die Erhöhung auch „moderat“ und verglich sie mit den Kosten für eine Kugel Eis.