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EnergiewendeStadt Leverkusen veranstaltet Infoabend zu Kommunaler Wärmeplanung

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Ein Symbolfoto eines Schildes zum Thema „Fernwärme“.

Expertinnen und Experten beraten die Anwesenden zu allem rund um das Thema Energieversorgung.

Expertinnen und Experten beraten die Anwesenden zu allem rund um das Thema Energieversorgung.

Die Stadt Leverkusen lädt für Donnerstag, 26. Februar, 17 Uhr, in den Agam-Saal im Forum zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum Thema Kommunale Wärmeplanung (KWP) ein. Der Eintritt ist frei.

Expertinnen und Experten werden Fachvorträge halten, unter anderem zu den Ergebnissen der Kommunalen Wärmeplanung, die die Stadt erstellt hat, und zum Transformationsprozess der Energieversorgung Leverkusen (EVL), teilt die Verwaltung mit.

Im Foyer geben Energieberater zusätzlich Tipps zum Energiesparen. Die Fachleute stehen für persönliche Gespräche über Verbrauchssenkung, Heizungswechsel und energetische Sanierung zur Verfügung. Sie kommen unter anderem von der EVL, dem Bergischen Energie- und Ressourcenzentrum Metabolon in Lindlar, von der Schornsteinfegerinnung Köln und vom Sparkassen-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit (Proeco Rheinland).

Planung als strategisches Instrument

Die Stadt betont: „Die Kommunale Wärmeplanung verpflichtet nicht zum Einbau einer bestimmten Heizungslösung oder gibt konkrete Maßnahmen vor. Sie dient als Orientierung und Fahrplan für die kommenden Jahre. Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien haben weiterhin die freie Wahl beim Einbau einer neuen Heizung.“

Grundsätzlich ist die Kommunale Wärmeplanung dazu da, Leverkusen schrittweise bis 2045 treibhausgasneutral mit Wärme zu versorgen. Im November vergangenen Jahres war die Potenzialanalyse für Leverkusen fertig geworden, inzwischen liegt der fertige Entwurf offen. Einsehbar ist er bis zum 6. März auf der Internetseite der Stadt. Dort kann jeder Eingaben dazu machen.

Der Endbericht soll dann im zweiten Quartal dieses Jahres veröffentlicht werden, inklusive der anonymisierten Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger. Dann muss der Rat ihn beschließen. Rechtswirkung habe der Endbericht nicht, so die Stadt, er sei ein „strategisches Planungsinstrument zur Vorbereitung späterer Entscheidungen“.

Die EVL will in diesem Rahmen Machbarkeitsstudien für effiziente Wärmenetze für ausgewählte Gebiete erstellen. Dafür müsse aber erst bewertet werden, ob eine Umsetzung auch wirtschaftlich und geeignet sei.

Neben der städtischen Internetseite bekommen Bürgerinnen und Bürger auch Informationen per E-Mail, 31-klima@stadt.leverkusen.de, im Fachbereich Mobilität und Klimaschutz. (nip)