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Stadtplanung„Zukunft Manfort“: Leverkusen sucht weiter nach Ideen

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Eine Runde mit Politik, Stadtverwaltung, Bahn und Behindertenbeirat steht am Manforter Bahnhof.  Bild: Ralf Krieger

Es gibt noch einiges zu tun in Manfort: Im Juli besprach eine Runde mit Politik, Stadtverwaltung, Bahn und Behindertenbeirat die nicht erledigten Umbauten für einen barrierefreien Bahnhof.

Das Gespräch mit Menschen, denen der Stadtteil am Herzen liegt, geht weiter: dieses Mal über eine interaktive Karte.

Das ganz große Besteck packt die Stadt Leverkusen in Manfort nicht aus. Ein Stadtteilentwicklungskonzept, wie es das zum Beispiel zuletzt für Hitdorf gab, kommt für den Bereich nicht infrage, vor allem aus finanziellen Gründen. Trotzdem sollen die Problemzonen in Manfort bearbeitet werden. Parallel zum von der evangelischen Gemeinde initiierten Projekt „Gemeinsam leben in Manfort“ (kurz Glim) und nach den ausführlichen Fußgängerchecks vor zwei Jahren beginnt nun die erste Online-Beteiligung.

Ab sofort und bis zum 15. November ist auf der Internetseite der Stadt eine interaktive Karte freigeschaltet. Darauf können Menschen, denen Manfort am Herzen liegt, Orte markieren, entsprechend kommentieren und eigene Beiträge einstellen. Drei Fragen sollen im Mittelpunkt stehen:

Was ist in Manfort bereits gut? Was sollte besser werden? Welche Ideen gibt es für die Zukunft des Stadtteils?

Weitere Ideen sind sehr erwünscht

„So soll nicht nur gesammelt werden, wo Handlungsbedarf besteht, sondern eben so festgehalten werden, welche Orte gerne genutzt werden, welche Stärken bereits vorhanden sind und welche Ideen es für eine zukünftige Entwicklung von Manfort gibt“, schreibt die Stadtverwaltung.

Gustav-Heinemann-Straße, Borkumstraße, Stixchesstraße in Manfort Foto: Ralf Krieger

Eine echte Problemzone: Der Knoten Gustav-Heinemann-, Borkum-, Stixchesstraße nervt mit viel Autoverkehr.

Mit der interaktiven Stadtkarte werde aber nicht alles auf Null gestellt, heißt es aus dem Rathaus. Vorhandene Planungen, Untersuchungen und Ergebnisse früherer Mitwirkungsformate würden einbezogen. Dazu gehörten die Erkenntnisse aus dem Fußverkehrscheck vor zwei Jahren und natürlich das noch laufende Projekt Glim. Dieses Material werde mit den neuen Hinweisen aus der Dialogkarte ausgewertet und fließe in den Prozess „Zukunft Manfort“ ein.

Die interaktive Karte soll aber nicht das einzige Mitwirkungsformat bleiben. Geplant seien Stadtteilspaziergänge für verschiedene Gruppen, themenspezifische Fachgespräche, Workshops und andere Beteiligungen für die Bürgerinnen und Bürger.  

Neu im Netz ist die Projektseite „Zukunft Manfort“. Dort findet man alle wichtigen Informationen zum Projekt, zum derzeitigen Stand sowie kommende Termine und Möglichkeiten, sich einzubringen. Dort werde außerdem erklärt, welche Planungskonzepte erarbeitet werden. Die Projektseite werde laufend aktualisiert. Rückfragen richte man an diese Mail-Adresse: manfort@stadt.leverkusen.de.